Heinzinger gestaltet Fertigung neu

Rosenheim – Die Heinzinger electronic GmbH hat ihre Kapazität für die Herstellung von Prüfstandskomponenten für E-Mobilität verdreifacht.

Eine neue Produktionshalle auf dem Werksgelände in Rosenheim an der Grenze zwischen Kolbermoor und Aicherpark wurde in Betrieb genommen. Der Elektronikspezialist hat mehr als 1,5 Millionen Euro investiert. „Einfach nur eine neue Montagehalle in Betrieb zu nehmen, wäre dabei zu kurz gedacht gewesen“, so Geschäftsführer Alfred Werndl. Man habe die Produktion nach dem Lean-Ansatz gestaltet.

„Eine Produktion nach dem Lean-Ansatz aufzubauen bedeutet, Verschwendung in jeglicher Hinsicht zu vermeiden. Hierzu gehören beispielsweise Überproduktionen, Ausschuss, ungeeignete Prozessabläufe, unnötige Bewegungsabläufe sowie Warte- und Stillstandszeiten“, erläutert Andreas Gantner, Leiter Produktion & Prüffeld. Nach Angaben des Unternehmens können Geräte nun in drei unabhängigen Phasen montiert und geprüft werden. Es sei dadurch gelungen, die Montage- und Prüf-Durchlaufzeiten auf zwei Geräte in drei Wochen zu verkürzen. Bald wolle man drei Geräte in drei Wochen auslieferungsfertig herstellen.

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