Gutes Preisniveau für Zuchtkühe

Die hervorragende Qualität der Traunsteiner Jungkühe verdeutlichen diese vier Jungkühe der Wertklasse 1. Josef Niederbuchner aus Aiging mit einer Haribo-Tochter, Manfred Grafetstetter aus Armutsham mit einer Watzmann-Tochter, Martin Helmiger mit einer Wobbler-Tochter von Anton Sichler aus Grassau und Alois Rehrl aus Seeleiten mit einer Waldler-Tochter (links). re

Traunstein – Durch eine hohe Nachfrage aus den Niederlanden und Südtirol bringen Zuchtkühe im Moment sehr zufriedenstellende Preise.

Beim Großviehmarkt des Rinderzuchtverbands Traunstein wurden 57 aufgetriebene Jungkühe im Mittel für 1715 Euro verkauft. Fünf Zweitkalbskühe wechselten für durchschnittlich 1620 Euro den Besitzer. Die Natursprungstiere kosteten im Mittel 1925 Euro bei einer Preisspanne von 1700 bis 2150 Euro.

Die fünf Jungkühe in der Wertklasse 1 erzielten Versteigerungspreise zwischen 1900 und 2250 Euro. Den Spitzenpreis erzielte Christian Niederbuchner aus Aiging für eine Haribo-Tochter mit einem Tagesgemelk von 34,8 Kilogramm Milch. Züchter des Kalbes war Martin Stitzl aus Glött, Gemeinde Altenmarkt. Die Kuh wurde auf dem Traunsteiner Kälbermarkt ersteigert.

Nur um 50 Euro billiger war die zweitteuerste Kuh des Marktes. Alois Rehrl aus Seeleiten bei Weildorf bot eine Waldler-Tochter mit 33 Kilogramm Milchleistung zum Verkauf an. Beide Jungkühe gehen in den Export. Weitere sechs Jungkühe der Wertklasse 2a konnten noch hohe Versteigerungspreise mit 2000 Euro erreichen. Bei 22 Jungkühen erfolgte der Zuschlag zwischen 1800 und 2000 Euro. Nur acht Jungkühe mussten unter 1400 Euro abgegeben werden.

Neben den fünf Stieren blieben drei Zweitkalbskühe und 13 Jungkühe im eigenen Gebiet. Eine Kuh und zwölf Jungkühe sicherten sich bayerische Käufer. Eine Kuh und 32 Jungkühe konnten in die Niederlande und nach Südtirol verkauft werden. Der nächste Großviehmarkt ist am 12. März.

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