Guter Besuch und ordentliche Preise

„We can“,gezüchtet von Christoph Lechner, Großkarolinenfeld, ging zur Besamungsstation Wöslau. re

Miesbach – Da der letzte Großviehmarkt erst drei Wochen zurücklag, war der Auftrieb nach Angaben des Zuchtverbandes Miesbach mit 124 Fleckviehtieren etwas niedriger.

Schon bei den Stieren gab es für die Verkäufer ein Wechselbad der Gefühle. Die verkauften Stiere kosteten zwischen 1400 und 27 000 Euro. Einzelne Stiere, entweder sehr leicht oder mit Erbfehler, erhielten kein oder ein nur unzureichendes Gebot und traten den Rückweg in den heimischen Stall an.

„Witsel“, ein Wiscona-Sohn aus dem Rosenheimer Zuchtgebiet, und „We can“, ein Worldcup-Sohn aus der Region Aibling, gingen an die Besamungsstationen CRV und Wölsau. Die Natursprungstiere erlösten zwischen 1400 und 2200 Euro, im Schnitt 1873 Euro.

Mit 27,4 Kilo Milch – bei einer Spanne von 19 bis 35 Kilo und einem Minutengemelk von 2,4 Kilo – lagen die Werte etwas unter denen des letzten Marktes. Der Durchschnittspreis gab auf 1597 Euro für die 91 abgegebenen Jungkühe leicht nach. Die Spannbreite reichte von 1060 bis 2300 Euro.

Knapp war das Angebot an Bio-Tieren: Nur acht tauchten im Versteigerungsring auf. Da sie 26,5 Kilogramm Milch gaben und ein ordentliches Exterieur hatten, wurden sie im Schnitt mit 1640 Euro – die Spanne reichte von 1200 bis 2000 Euro – gut bezahlt. Die freilaufend vermarkteten Jungkühe kosteten 1634 Euro und waren ihren geführten Kolleginnen sogar etwas voraus. Zwei Jungrinder waren für 520 Euro zu haben.

33 Zuchttiere blieben im Verbandsgebiet, 56 im restlichen Bayern und sechs wechselten in den Norden der Republik. 17 Tiere gingen nach Holland. Der nächste Großviehmarkt findet am 30. Oktober in der Oberlandhalle statt.

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