Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Wirtschaftsbarometer Rosenheim

Geschäftsaussichten für die kommenden Monate weiter eingetrübt

 Die pessimistischere Stimmung wird vor allem in den Investitionsplanungen spürbar.
+
 Die pessimistischere Stimmung wird vor allem in den Investitionsplanungen spürbar. 

Die aktuellen Ergebnisse des Wirtschaftsbarometer Rosenheim, weisen auf einen zunehmenden Pessimismus der teilnehmenden Unternehmen aus dem Stadt- und Landkreis Rosenheim hin. Es gibt aber auch positive Nachrichten.

Rosenheim – Der Saldo aus positiven und negativen Erwartungen bezüglich der Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate fiel auf – 14,2. Noch im Vormonat war er mit + 3,6 leicht positiv. Unverändert gut wird in dieser monatlichen Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft an der TH Rosenheim die aktuelle Geschäftslage ( + 33,4) eingeschätzt, allerdings fiel auch dieser Indikator um fast 4 Punkte. Die Entwicklung der vergleichbaren Werte des ifo-Institutes für Deutschland war identisch, wenngleich auf deutlich tieferem Niveau.

Geschäftslage schwächer beurteilt

Sowohl die Geschäftslage wird mit + 17 ebenso schwächer beurteilt, wie auch die Erwartungen auf Sicht von sechs Monaten ( - 35,9). Wie zu jedem Quartalsende wurden die Teilnehmer nach ihren Planungen in Bezug auf die Mitarbeiteranzahl und die Investitionshöhe befragt. Trotz der schlechten Geschäftserwartungen gaben 36 Prozent an innerhalb der nächsten zwölf Monate die Anzahl ihrer Mitarbeiter erhöhen zu wollen, lediglich 8 Prozent diese zu reduzieren. Die Unterschiede in den verschiedenen Bereichen sind erheblich.

Zunehmend pessimistisch zeigen sich die Unternehmen in der Stadt und im Landkreis Rosenheim. Die Geschäftserwartungen sind mit Blick auf die kommenden sechs Monate negativ.

Trotzdem Personalbestand ausweiten

So planen 44 Prozent der Dienstleistungsunternehmen ihren Personalbestand ausweiten zu wollen, ähnlich hoch ist mit 36 Prozent das verarbeitende Gewerbe. Im Einzelhandel überwiegen dagegen die Unternehmen, die einen Abbau planen (25 Prozent) gegenüber 13 Prozent, die aufstocken möchten.

Unverändert gut wird jedoch die Geschäftslage eingeschätzt. Die befragten Betriebe gaben sogar an, innerhalb des kommenden Jahres die Anzahl der Mitarbeiter zu erhöhen.Grafik: klinger

Die pessimistischere Stimmung wird vor allem in den Investitionsplanungen spürbar. 15 Prozent der teilnehmenden Unternehmen plant eine Ausweitung, aber 21 Prozent gehen von Kürzungen aus. Im Einzelhandel gab es keinen einzigen Teilnehmer, der von einer Steigerung ausging, dafür planen 38 Prozent eine Kürzung der Investitionen. Im verarbeitenden Gewerbe überwogen noch die Firmen, die mehr investieren wollen mit 29 zu 14 Prozent.

Re

Mehr zum Thema

Kommentare