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Nächster Corona-Hammer: Bundesland beschließt nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Hotspots

Mehrere Landkreise und Städte betroffen

Nächster Corona-Hammer: Bundesland beschließt nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Hotspots

Baden-Württtemberg geht im Corona-Lockdown weiter einen harten Weg. Für Covid-19-Hotspots gilt im …
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Generation Ponyhof

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Kaum haben es die Arbeitgeber halbwegs geschafft, sich auf die Bedürfnisse der „Generation Y“ einzustellen, steht die „Generation Z“ vor der Tür: Nach 1995 geboren, wollen sie das Gegenteil von dem, für was die Eltern sich abgestrampelt haben (und die sich noch immer an ihrer Work-Life-Balance abarbeiten): fixe Arbeitszeit von 9 bis 17 Uhr, planbare Freizeit, klare Aufgabengebiete.

Stressmanagement? Wozu? Das Privatleben geht eh vor. Karrierechancen? Ist eh nur Unternehmens-PR. Aussicht auf Führungsposition? Puh, da müsste man ja Zeit und Nerven opfern. Soziologen und Jugendforscher behaupten, dass die Z-ler so denken. Azubis heute per Facebook suchen zu wollen, können sich Unternehmen – durchsetzt von den Generationen X und Y – demnach sparen, denn Facebook ist erstens „out“, wie mir neulich eine fitte Personalerin, selbst vermutlich ein X, mitteilte. Zweitens werde Facebook am liebsten privat genutzt. Da will man keine lästigen Posts aus der Anderswelt bekommen („Wir bilden aus“). Schwer macht den Z-Bewerbern demnach das gut gemeinte „Unsere-Visionen-Projekte-Programme“ der Unternehmen, die zigtausende Euros in ihre Kommunikationskanäle stecken, um die Jugend von heute zu erreichen: Der Z-ler will einfach nur das Wesentliche auf einen Blick erfassen: Wo arbeite ich was genau und was bringt mir das? Wer mit dem Smartphone aufwächst, für den ist mit einem Wisch alles weg. Der hat keine Zeit für Blabla, dem er ohnehin nicht traut. Böse Zungen sagen, die Personaler müssten den jungen Damen und Herren Z mal die Grenzen des Ponyhofs aufzeigen. Aber Vorsicht, Loyalität zur Firma kann man von Z nicht erwarten - andere Arbeitgeber haben auch schöne Koppeln. Personaler könnten auf „Generation Alpha“ hoffen, die auf Z folgt. Die verschafft einen Anpassungsvorsprung: Sie ist noch nicht mal geboren.

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