Frischpack-Gruppe wächst über dem Branchendurchschnitt

Tuntenhausen/Schönau. – Die Frischpack-Gruppe bilanzierte auch für das Geschäftsjahr 2019 ein erfolgreiches Ergebnis und ein Wachstum über dem Branchendurchschnitt.

Der Absatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent auf 65 000 Tonnen gesteigert werden. Beim Umsatz verzeichnete die unabhängige, mittelständische Unternehmensgruppe 330 Millionen Euro, das entspricht einem siebenprozentigen Plus im Vergleich zum Vorjahr.

„Unsere strategische Neupositionierung und unser Konsolidierungskurs der letzten zwei Jahre greifen. Wir haben Synergien genutzt, Arbeitsbereiche neu strukturiert und ein gruppenübergreifendes Geschäftsleitungsteam aufgestellt. Das hat sich positiv auf die Effizienz ausgewirkt, vor allem im zweiten Halbjahr 2019“, so Marian Heinz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Frischpack-Gruppe, zu der die Frischpack GmbH in Mailling und die Baackes & Heimes GmbH in Viersen gehören.

Meilensteine setzten die Käse-Appetitmacher von Frischpack 2019 auch am Standort Mailling in der Gemeinde Tuntenhausen: Das Unternehmen hat beim 26. Innovationswettbewerb TOP 100 den Sprung unter die Besten geschafft und überzeugte in der Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“.

Als einen von 100 Mittelständlern in Deutschland mit der stärksten Innovationskraft stufte den Technologieführer Frischpack 2019 auch das Magazin Wirtschaftswoche ein. Und die Zeitung „Die Welt“ veröffentlichte Anfang 2020 eine im Vorjahr erhobene Studie, in der Frischpack zu den beliebtesten Arbeitgebern in der Region gehört.

Bei beliebten Arbeitgebern zeigt man offensichtlich gerne gute Leistungen: Drei Auszubildende schlossen 2019 in Mailling ihre Lehrzeit erfolgreich ab, einer davon sogar mit einer glatten Eins, ein weiterer bei verkürzter Lehrzeit. Vier Auszubildende wurden im selben Jahr neu eingestellt, 2020 sollen es insgesamt fünf neue Lehrlinge werden.

Weiter vorangetrieben hat Frischpack auch die Digitalisierung der Prozesse. 2019 stand die Einführung eines neuen ERP-Systems im Mittelpunkt. Die Softwarelösung zur Steuerung aller Geschäftsprozesse wurde laut Frischpack ohne große Reibungsverluste integriert. Erfolgreich durchlaufen hat man außerdem die Audits zu Umwelt, Energie und Arbeitssicherheit.

Die Frischpack-Gruppe ist sehr gut ins Jahr gestartet. Bedingt durch die Corona-Krise verzeichnet das Unternehmen jedoch aktuell starke Rückgänge im Bereich Food-Service. Der Grund sind die Ausgangsbeschränkungen und die Schließung der Gastronomie. „Glücklicherweise sind wir mit unseren Standorten in Mailling und Viersen breit aufgestellt“, so Heinz. „Durch die momentan starke Nachfrage unserer Handels- bzw. Co-Packing-Partner können wir den Rückgang im Food-Service-Bereich teilweise kompensieren.“

Kommentare