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Agentur für Arbeit zieht Bilanz

Fast alle Bewerber finden ihren beruflichen Weg

Das abgeschlossene Berufsberatungsjahr kann sich sehen lassen. 98 Prozent der Bewerber konnten eine Ausbildung oder Studium beginnen oder besuchen eine weiterführende Schule

Rosenheim – Michael Schankweiler, Vorsitzender der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Rosenheim, freut sich, dass auch in diesem Berufsberatungsjahr fast allen jungen Frauen und Männern, die sich in der Agentur gemeldet haben, geholfen werden konnte, ihren beruflichen Weg zu finden.

„2345 junge Frauen und Männer, 117 mehr als im Vorjahr, haben sich im Verlauf des vergangenen Berufsberatungsjahres bei uns gemeldet. 2298, sprich 98 Prozent, haben sich wegen der Aufnahme einer Ausbildung oder eines Studiums, dem Besuch einer höheren Schule (Fachoberschule/Berufsoberschule), dem Beginn eines Freiwilligen Sozialen Jahres oder einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme oder aus sonstigen Gründen wieder abgemeldet“, erklärt Schankweiler.

Corona Pandemie ist spürbar

Die Auswirkungen der Corona Pandemie waren bei den jungen Menschen auch im vergangenen Berufsberatungsjahr zu spüren. Die Jugendlichen haben zum Teil Schwächen in den Kernfächern und/oder bei der Berufswahl- oder Ausbildungsreife gezeigt und verbleiben deswegen länger an einer Schule oder münden in einer Berufsvorbereitung ein. Zudem ist der Drang zum Besuch einer höheren Schule ungebrochen.

„1329 der Jugendlichen, die bei uns gemeldet waren, haben eine betriebliche Ausbildung begonnen“, erklärt Schankweiler mit Blick auf den Ausbildungsmarkt. Bei den 952 jungen Frauen waren die Berufe Medizinische Fachangestellte (116), Kauffrau Büromanagement (102) und Kauffrau Einzelhandel (52) am beliebtesten. Bei den 1393 jungen Männern waren vor allem in den Berufen Kfz-Mechatroniker – PKW-Technik (106), Kaufmann Einzelhandel (78) und Verkäufer (70) Ausbildungsstellen gefragt.

Gute Grundlage für Weiterbildungen

Dieser Schritt bildet eine gute Grundlage für die weitere berufliche Karriere, beispielsweise durch die Weiterbildung zum Techniker oder Meister oder die Aufnahme eines Studiums. „Erfreulicherweise halten die Unternehmen auch in den aktuell vergleichsweise schwierigen Zeiten an der Ausbildungsbereitschaft fest, um sich so ihre Fachkräfte für Morgen zu sichern“, fügt Schankweiler mit Blick auf den Stellenmarkt der Ausbildungsberufe hinzu.

Betriebe, Verwaltung und sogenannte „freie Berufe“ haben im abgeschlossenen Berufsberatungsjahr 3825 zu besetzende Berufsausbildungsstellen gemeldet, 46 weniger als vor einem, aber 80 mehr als vor zwei Jahren. Rein rechnerisch kamen damit 1,6 Berufsausbildungsstellen auf jeden Bewerber. Die meisten Angebote gab es in den Berufen Kaufmann Einzelhandel (292), Verkäufer (200) und Kaufmann Büromanagement (167).

753 unbesetzte Ausbildungsplätze

Ende September waren im Agenturbezirk noch 753 Ausbildungsplätze unbesetzt, 123 mehr als vor einem Jahr. Viele Angebote gab es noch in verschiedenen Verkaufsberufen (164), für Zahn- und Medizinische Fachangestellte (58), für Kaufleute Büromanagement (25) sowie für Köche (23) und für Hotelfachleute (22). Dem gegenüber standen 47 junge Frauen und Männer, die noch einen Ausbildungsplatz suchten.

Rein rechnerisch waren somit zum Ende des Berufsberatungsjahres 16 Ausbildungsstellen je Bewerber gemeldet. „Unsere Berufsberater stehen in engem Kontakt mit Bewerbern und unterstützen diese dabei, im Idealfall noch heuer eine Ausbildung zu beginnen oder eine berufliche Alternative zu finden“, sagt Schankweiler zur Situation der jungen Menschen, die ihren beruflichen Weg noch suchen.

Neue Ausbildungsplätze gemeldet

Die Chancen sind nicht schlecht, in vielen Berufen ist der Start in die Ausbildung noch bis zum Jahresende möglich. Das neue Berufsberatungsjahr hat am 1. Oktober begonnen und es sind schon viele Ausbildungsplätze mit Starttermin im September 2023 gemeldet. Interessierten wird empfohlen, die Berufsberater baldmöglichst unter 0 80 31/202-222 zu kontaktieren.

re

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