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SPEZIALIST FÜR FOTOVOLTAIK-ANLAGEN UND STROMSPEICHER

Engelsberger Unternehmen ABEL ReTec trotzt Corona und legt ein Rekordjahr hin

Roland Huber ist seit 2008 Geschäftsführer des Fotovoltaikspezialisten ABEL ReTec GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Engelsberg.
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Roland Huber ist seit 2008 Geschäftsführer des Fotovoltaikspezialisten ABEL ReTec GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Engelsberg.

Die Firma ABEL ReTec konzentriert sich seit fast 20 Jahren auf das Thema erneuerbare Energien. Auch der Spezialist für Fotovoltaik-Anlagen und Stromspeicher wurde mit den Problemstellungen der Corona-Krise konfrontiert und legte trotz der Pandemie ein Rekordjahr hin.

Engelsberg – Lieferschwierigkeiten in ganz Asien, Kundentermine nur eingeschränkt möglich, Umstellung auf Homeoffice, Kurzarbeit in vielen Branchen und insgesamt negative Wirtschaftsprognosen. Dennoch zieht der Spezialist für Fotovoltaik-Anlagen und Stromspeicher mit Sitz in Engelsberg ein positives Resümee. Der Umsatz lag 2020 bei über zwölf Millionen Euro, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 60 Prozent entspricht.

„ABEL ReTec hat das Jahr 2020 und auch den Start 2021 trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gut gemeistert. Ich bin sehr froh, dass die ABEL-Gruppe in allen Bereichen zukunftsorientiert agiert“, so Geschäftsführer Roland Huber. Das habe eine Umstellung ins Homeoffice für die Mitarbeiter schnell möglich gemacht. Auch der Kundenkontakt war zeitnah wiederhergestellt. Der Bau der Anlagen und die Installation beim Kunden wurden dank tragfähiger Hygienekonzepte durchgängig umgesetzt. „Wider Erwarten wurde 2020 so zu einem Rekordjahr“, fasst Huber zusammen. Auch in der Zweigstelle ABEL ReTec Rhein-Main freute man sich über gestiegene Nachfrage und stockte personell auf.

Von Vorteil: deutsche Partner

Am meisten habe der Solarteur davon profitiert, dass man auf Hersteller in Deutschland und feste Partnerschaften setze. „In der Corona-Krise hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, dass auch in Deutschland produziert wird“, betont Huber. Bei geschlossenen Landesgrenzen, Grenzkontrollen und Warteschlangen an den Testzentren sei der innerdeutsche Transfer leichter handzuhaben als der internationale.

Notstrom: ein Riesenthema

Durch den erhöhten Verbrauch wegen des Homeoffice seien die Nachfragen nach Notstromkonzepten ungebrochen. „Jeder möchte unabhängig sein und seine Stromversorgung sicherstellen.“ Hier könne die Firma mit dem Speicherhersteller, der sonnen GmbH, ein leistungsfähiges Notstromsystem anbieten.

ABEL ReTec und sonnen bieten auch Besitzern bestehender Anlagen ein Konzept. „Wir stellen die Bestandsanlagen auf Eigenverbrauch um, installieren einen Speicher und können die Vermarktung des Stroms, die Deckung des Reststrombedarfs und den Messstellenbetrieb aus einer Hand anbieten.“ Auch in der aktuellen Situation sei man für die Kunden da, wenn auch überwiegend telefonisch.

Wegfall der EEG-Umlage

In Bayern gibt eine großzügige PV-Speicherförderung, bei deren Beantragung ABEL ReTec seine Kunden unterstütze. Auch die Installation von e-Ladesäulen werde bezuschusst. Bisher hätten Kunden eine Umlage für den selbst genutzten Strom aus Anlagen größer 10 kWp gezahlt. Viele Anlagenbesitzer hätten sich deshalb dazu entschieden, darunter zu bleiben, obwohl sie mehr Platz auf dem Dach und vielleicht auch einen höheren Strombedarf gehabt hätten.

Nun wurde auf Bundesebene endlich der Wegfall der Umlage beschlossen. Huber freut sich, dass jetzt wirtschaftlichere Anlagen gebaut werden können, die mehr sauberen Strom produzieren. Auch die teuren Erzeugungszähler würden nicht mehr gebraucht.

PV als sichere Renditeanlage

Gerade in der Krise hat sich aus Sicht Hubers die Investition ins eigene Energiemanagement als Renditeanlage hervorgetan. Die Sonne geht trotz Corona jeden Tag auf. „Mit einer Solar-Stromanlage und Speicher können viele Anlagenbesitzer in Süddeutschland etwa 70 Prozent ihres Strombedarfs selbst decken.“

Huber nennt Zahlen: „Eine richtig dimensionierte Anlage bringt eine Rendite zwischen fünf und acht Prozent pro Jahr. Aus jahrelanger Erfahrung können wir sagen, dass sich die Investition in eine PV-Anlage im Grunde selbst abzahlt. Durch die Einsparung der Stromkosten, die Einnahmen aus der Einspeisevergütung, Förderungen und Steuervorteile ergeben sich kurze Refinanzierungsdauern und gegebenenfalls aufgenommene Kredite können schnell bedient werden.“ Eine richtig geplante Anlage mit einer Initialinvestition von 25 000 Euro brutto amortisiere sich bei Wahl der Regelbesteuerung in rund zehn Jahren.

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Das familiengeführte Unternehmen beschäftigt über 900 interne und externe Mitarbeiter und ist in ganz Deutschland tätig. Kunden sind private Haushalte, Gewerbe, Industrie und landwirtschaftliche Betriebe sowie öffentliche Träger. Hauptsitz der Firma mit etwa 90 Mitarbeitern ist Engelsberg. re

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