Eiche besonders gefragt

Eichenholzwar wieder besonders gefragt. re

Schechen/Rosenheim –Gut bestückt war der Submis sionsplatz der Waldbesitzervereinigung Rosenheim (WBV) in Marienberg, wo heuer bereits zum zwölften Mal ein Laubholzsammelverkauf stattfand.

Insgesamt 443 Festmeter Laubholz wurden dort in diesem Winter von 121 Mitgliedern bereitgestellt. Bei 60 Interessenten aus Deutschland und Österreich konnten sich 22 Käufer über einen Zuschlag freuen.

Der teuerste Stamm der Submission, die sogenannte Braut, war ein Bergahorn mit einem Preis von 1609 Euro pro Festmeter. Dieser Stamm mit einer Länge von sechs Metern und einem Mitteldurchmesser von 64 Zentimeter ging an einen Furnierhändler aus Unterfranken.

Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Eichenholz ist weiter ungebrochen. Das diesjährige Eichenangebot von 340 Festmetern – dies entspricht 77 Prozent der angebotenen Holzmenge – sprach hier eine deutliche Sprache. Obwohl sämtliche Qualitäten (A bis C) angeboten wurden, erreichte die Eiche wieder ein hervorragendes Ergebnis mit einem Durchschnittspreis von 250 Euro je Festmeter. Schlechte Qualitäten wurden allerdings über alle Baumarten hinweg sehr zurückhaltend geboten.

Gegenüber dem Vorjahr zog die Nachfrage nach starkem, hochwertigem Eschenholz etwas an. 47 Festmeter Eschen-Stammholz wurden angeboten. Die überwiegend hochwertigen Stämme erzielten gute Preise. Den Zuschlag für die stärksten Eschen erhielt ein Furnierwerk für 286 Euro pro Festmeter. Durchschnittliche Qualitäten konnten allerdings auch nur zu einem Preis verkauft werden, der die Vermarktung über die Submission nicht sinnvoll erscheinen lassen.

Einen hervorragenden Preis erzielte auch ein Nussbaumstamm von zwei Metern Länge und einem Durchmesser von 68 Zentimeter. Das Höchstgebot betrug 567 Euro pro Festmeter. Im Sog der Nachfrage nach dunklen Hölzern wurde auch die Ulme wieder gut nachgefragt. Das Spitzengebot lag bei 460 Euro je Festmeter.

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