IHK ehrt Top-Bildungspartner aus dem Landkreis Rosenheim

Beim Festabend der IHK für München und Oberbayern in Garching: Elfriede Ohrnberger, Ministerialdirigentin im Bayerischen Kultusministerium (Zweite von rechts), und Hubert Schöffmann, Bildungspolitischer Sprecher der IHK für München und Oberbayern (rechts), beglückwünschen Angela Eder, Mitglied der Geschäftsleitung der Eder GmbH (Zweite von links) und Stephan Kausler von der Wilhelm-Leibl-Realschule (Erster von links) zur Bildungspartnerschaft. re

Rosenheim/München. – Die IHK für München und Oberbayern hat Vertreter von 30 Top-Bildungspartnerschaften, unter ihnen die Eder GmbH aus Tuntenhausen und die Wilhelm-Leibl-Realschule aus Bad Aibling geehrt.

Schule und Unternehmen arbeiten seit Anfang dieses Jahres erfolgreich in Projekten zur Berufsorientierung von Schülern der Realschule zusammen. Insgesamt gibt es in Stadt und Landkreis Rosenheim derzeit neun IHK-Bildungspartnerschaften.

Mit dem Projekt der Bildungspartnerschaften unterstützt die IHK seit 2014 die gezielte Vernetzung von Betrieben und Schulen. In den vergangenen fünf Jahren konnte sie oberbayernweit 120 neue Bildungspartnerschaften vermitteln. Zahlreiche bestehende Kooperationen wurden weiterentwickelt und ausgebaut.

Schulen und Betriebe, die sich für eine Bildungspartnerschaft interessieren, unterstützt die IHK bei der Suche nach einem geeigneten Partner und der Erstellung einer Kooperationsvereinbarung. Ziel ist es, im Verlauf eines Schuljahres mehrere gemeinsame Aktivitäten wie beispielsweise Berufsinfoabende, Betriebsbesichtigungen, Schüler- und Lehrerpraktika oder Bewerbungstrainings durchzuführen.

„Bildungspartnerschaften bilden in der Berufsorientierung unserer jungen Menschen eine wertvolle Brücke von der Theorie in die Praxis“, betonte Hubert Schöffmann, bildungspolitischer Sprecher der IHK für München und Oberbayern und des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK), in seinem Grußwort.

„Sie fördern die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen und unterstützen Schülerinnen und Schüler beim erfolgreichen Übergang in die Berufswelt“, so der Bildungsexperte. Ziel der IHK sei es, so Schöffmann, dass es künftig an jeder relevanten Schule in München und Oberbayern eine IHK-Bildungspartnerschaft geben wird.

Elfriede Ohrnberger, Ministerialdirigentin des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, lobte das Konzept: „Sie sind ein hervorragendes Scharnier zwischen Schule und Wirtschaft, denn sie verbinden alle wichtigen Partner für die Berufswahl: Schulen, Schüler, Erziehungsberechtigte und Wirtschaft.“

Ohrnberger betonte: „Durch eine praxis- und talentorientierte Berufsorientierung ermöglichen wir unseren jungen Menschen den besten Start in ein erfülltes Leben. Ziel muss es dabei immer sein, unsere Schüler zu befähigen, für sich selbst eine gut begründete Berufswahl zu treffen.“ Gemeinsam dankten Ohrnberger und Schöffmann den Bildungspartnern. Die geehrten Schulen und Unternehmen hatten im Schuljahr 2018/2019 gemeinsame Aktionen durchgeführt sowie eine Planung für das aktuelle Schuljahr vorgelegt.

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