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Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

Drama vor Wohnhaus in der Nacht auf Montag

Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

Mühldorf am Inn – Großeinsatz der Polizei am Sonntagabend (14. August) in Mühldorf: Eine Person …
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Erfolgreiche Bilanz

Düsterer Blick in die Zukunft bei der Raiffeisenbank Neumarkt-St. Veit - Reischach

Bankvorstand Thomas Standar sprach ein rasant aufkommendes Problem an: Enorm steigende Baupreise und steigende Zinsen würden die Träume von den eigenen vier Wänden zerstören.
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Bankvorstand Thomas Standar sprach ein rasant aufkommendes Problem an: Enorm steigende Baupreise und steigende Zinsen würden die Träume von den eigenen vier Wänden zerstören.

Ukraine-Krieg, Pandemie, Klimawandel, Lieferengpässe – die Liste der negativen wirtschaftlichen Faktoren ist lang. Bankvorstand Thomas Standar legte bei der Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Neumarkt-St. Veit - Reischach eG gute Zahlen vor, warf aber einen düsteren Blick in die Zukunft.

Neumarkt-St. Veit/Reischach – Ein rasant aufkommendes Problem für diese seien die enorm steigenden Baupreise, dazu würden auch noch die Zinsen steigen, sagte Bankvorstand Thomas Standar im Gasthaus Reischacher Hof . Die Träume von den eigenen vier Wänden würden dadurch vielfach platzen, so seine Worte an die 114 anwesenden Genossenschaftsvertreter.

Der Bank fehlen die Fachkräfte

Eine der Möglichkeiten, als potenzieller Häuslebauer noch von den niedrigen Zinsen zu profitieren, sieht der Banker im alten Prinzip des Bausparens, als Beimischung zu einer klassischen Baufinanzierung.

Ein weiteres großes Problem sieht Standar im steten Geburtenrückgang und dem damit verbundenen Fachkräftemangel. Es fehlten durch den demographischen Wandel freilich nicht nur hoch qualifizierte Fachkräfte, sondern schlichtweg Menschen, die arbeiteten. „Das beschäftigt uns als Arbeitgeber aber auch als finanzierende Bank stark“.

Aktuell habe man mehrere Stellen in der Bank und im Warengeschäft nicht besetzt. Auf Stellenanzeigen in der Presse oder auf sozialen Kanälen komme so gut wie keine Resonanz. Das Problem wolle man durch mehr Ausbildung lösen. Mittlerweile biete man fünf Ausbildungsplätze in verschiedenen Sparten an. Trotz aller Unwägbarkeiten sehe man sich für die Zukunft freilich gut gerüstet und aufgestellt, betonte Standar.

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Zufrieden zeigte sich der Bankvorstand bei der Präsentation der Bilanzzahlen für 2021 – auch wenn der Jahresüberschuss im Vergleich zu 2020 um 1,88 Millionen niedriger ausgefallen war und bei 2,876 Millionen Euro lag. Die Bilanzsumme dagegen ist um 75 Millionen auf 775 Millionen Euro angewachsen.

Zuwächse zogen sich in Standars Rechenschaftsbericht wie ein roter Faden durch alle Geschäftsbereiche (siehe Kasten). In der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres 2021 wies die Bank als Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 8,395 Millionen Euro aus.

2,9 Millionen Euro Jahresüberschuss

Nach Abzug der Steuern von 2,213 Millionen, einer Fond-Zuführung mit 1,5 Millionen für allgemeine Bankrisiken und einem neutralen Ergebnis von 1,806 Millionen, unter anderem für Abschreibungen auf Wertpapiere, vermeldete Standar letztlich einen Jahresüberschuss von 2,876 Millionen Euro. Zur Verwendung des Überschusses gab es bei der Beschlussfassung ein nahezu einstimmiges Votum, nur ein Vertreter stimmte dagegen.

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Zwei Millionen Euro, der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, werden in die Rücklagen der Bank eingestellt, aus dem Bilanzgewinn von 876 000 Euro werden zwei Prozent Dividende an die Mitglieder gezahlt – in Summe 216 000 Euro. Der restliche Betrag von 660 000 Euro wird der gesetzlichen, aber auch anderen Rücklagen zugeführt.

Mit einem einstimmigen Beschluss zur Entlastung der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates schloss die Genossenschaftsbank das Geschäftsjahr 2021 auch formell ab.

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