Die Digitalisierung und das soziale Miteinander

Wertvoller Erfahrungsaustausch: 60 Vertreter von Unternehmen aus der Region kamen zum Treffen.

Rosenheim – Digitale Geschäftsmodelle nehmen merklich zu.

Das erfordert nicht nur mehr digitale Reife, sondern vor allem auch einen Kulturwandel mit agileren Formen der Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen, wie beim „9. Rosenheimer Tag: Personal und Führung“ der Academy for Professionals (AFP) deutlich wurde. Das Personalmanagement könne demnach entscheidend zum Gelingen der digitalen Transformation beitragen,

Die sich alljährlich an der Weiterbildungseinrichtung der Technischen Hochschule Rosenheim treffende Expertenrunde widmete sich konkreten Anwendungsbeispielen von Unternehmen aus der Region, die ihren digitalen Weg gehen und ihre Erfahrungen untereinander weitergaben.

Für die rund 60 Personalverantwortlichen aus namhaften Unternehmen der Region war beim Personalertag klar: Es müssen einige Herausforderungen bewältigt und unter Umständen auch die eigene Rolle neu definiert werden.

Es gilt zudem, selbst IT-Kompetenz aufzubauen und seinen Weg zu gehen, wie Robert Frank, Director Employee Success DACH, in seinem Impulsvortrag betonte. So erklärte Frank, dass in seiner Firma gerade dort Prozesse erfolgreich digitalisiert worden sind, in denen Digitalisierung nicht dem sozialen Miteinander entgegensteht, sondern hilft, Zeit sowie Kosten zu sparen und Spaß bringt. Weitere Impulsvorträge zum digitalen Wandel sowie die Best-Practice-Beispiele des Dekordruck-Herstellers Schattdecor und der Versicherungsgesellschaft LV 1871 drehten sich um die Themen Wissensmanagement, das Modell Scrum als Vorgehen im Projekt- und Produktmanagement und um neue Wege bei der Rekrutierung.

Die Kurzvorträge sollten nicht nur anregen, sondern auch nachdenklich machen. AFP-Leiter Professor Dr. Rudolf Bäßler betonte: „Vieles ist digitalisierbar – aber nicht alles ergibt Sinn.“

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