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Traditionsbetrieb mit viel Know-how: Dickow Pumpen

Geht nicht, gibt’s nicht!

Pumpen des Waldkraiburger Unternehmens Dickow werden auch zur Flugzeugbetankung verbaut.
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Pumpen des Waldkraiburger Unternehmens Dickow werden unter anderem auch zur Flugzeugbetankung auf Flughäfen verbaut.

Dickow Pumpen sind weltweit im EInsatz. Acht Millionen Euro investiert das erfolgreiche Unternehmen in die Zukunft, um auch künftig in der Branche den Ton anzugeben.

Seit fast 75 Jahren gibt es das Unternehmen Dickow Pumpen am Standort in Waldkraiburg. Seine Geschichte ist allerdings weit älter. Bereits 1910 wurde der ursprüngliche Betrieb in Gablonz (damalige CSSR) gegründet und 1920, nach den Wirren des Ersten Weltkriegs, nach Görlitz verlagert. Schwerpunkt damals war die Herstellung von automatischen Viehtränkebecken mit Kreiselpumpen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Firma enteignet. Doch dem damaligen Inhaber Carl Dickow gelang es im Jahr 1948, mit einigen in den Westen geretteten Maschinen, sich eine neue Existenz in Waldkraiburg – auf dem heutigen Firmengelände – aufzubauen.

Heute arbeiten rund 200 Mitarbeiter an zukunftsweisenden Innovationen rund um das Thema Pumpen – mehr als zehn Prozent davon sind Auszubildende.

Heute wird das Unternehmen von Jörg Bornemann geleitet.

Garanten für den Erfolg: hochqualifizierte Mitarbeiter

Wichtiger Bestandteil des unternehmerischen Erfolgs sind die hochqualifizierten Dickow-Mitarbeiter. Das Unternehmen ist ein anerkannter IHK-Ausbildungsbetrieb für die Berufe Industriekaufmann, Industriemechaniker, Informatikkaufmann, Technischer Produktdesigner und Zerspanungsmechaniker. Zusätzlich bietet Dickow Pumpen ein ausbildungsbegleitendes Bachelorstudium (B. Eng.) Maschinenbau an.

Ein sicherer Arbeitsplatz und gute Sozialleistungen machen das Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber in Waldkraiburg und Umgebung. Dass das Unternehmen aufgrund seiner langjährigen Geschichte auf ausgeprägtes Spezialistenwissen zurückgreifen kann, ist keine Selbstverständlichkeit. Lange Betriebszugehörigkeiten von Mitarbeitern bündeln das enorme Know-how bei dem Waldkraiburger Pumpenhersteller, der übrigens auch die komplette Produktion vor Ort abwickelt. „Geht nicht, gibt’s nicht“ ist die Devise bei Dickow.

Von den 200 Mitarbeitern sind gut zwei Drittel in der Fertigung beschäftigt. So kann das Unternehmen seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen nach Bedarf anbieten. Das Expertenwissen macht die individuelle Bearbeitung erst möglich.

Entwicklung

Durch Servicegesellschaften und Vertriebspartner ist Dickow sogar weltweit vertreten und in der Branche bekannt als kompetenter, innovativer Hersteller von Industriepumpen aller Art: Der Fokus liegt dabei meistens auf chemischen und petrochemischen Anwendungen, Tanklager für Kraftstoffe, Flüssiggase oder Chemikalien. Dickow Pumpen werden aber auch für Anwendungen zur industriellen Wärmeübertragung durch Flüssigkeiten bis zu 450°C, zur Flugfeldbetankung auf Flughäfen, in der Marine, bei der Erdöl- und Gasverarbeitung und zur Meerwasserentsalzung verbaut.

Acht-Millionen-Euro-Investition in die Zukunft: Auf der Visualisierung des Dickow-Firmengeländes sind die Neubau-Vorhaben in Rot und die geplanten Sanierungsvorhaben in Gelb eingezeichnet. Blau markiert ist das im letzten Jahr bezogene, neue Verwaltungsgebäude.

Die große Herausforderung bei Industriepumpen ist die Leistungsfähigkeit, unter anderem die dauerhafte Zirkulationssicherung der Pumpen, und auch die Dichtheit. Vor allem bei Anwendungen im Explosionsbereich, wie es zum Beispiel in Raffinerien der Fall ist, gilt Dickow mit seinen Magnetkuppelpumpen als Vorreiter.

Investition in die Zukunft

Das neue Verwaltungsgebäude auf dem Gelände von Dickow Pumpen ist erst seit einem Jahr bezogen. Doch für die Zukunft plant das erfolgreiche Unternehmen bereits weitere Investitionen, um in dieser Branche weiterhin den Ton anzugeben: Mit einem Investitionsvolumen von über acht Millionen Euro werden Fertigung und Prüfstand sowie Sozialräume für Mitarbeiter neu gebaut und der Altbestand zum Teil saniert.

Die Zeichen stehen also auf Expansion – interessierte, technik-affine Mitarbeiter, gerne auch als Quereinsteiger, werden immer gesucht!

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