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AUSZEICHNUNG

„Deutscher Leasing Award“ für die Wasserburger Sparkasse

Sparkassen-Bereichsleiter Jakob Schedel freut sich über die Plastik der Bildhauerin Luise Kött-Gärtner: Die Sparkasse Wasserburg erhielt das Kunstwerk für ihre erfolgreiche Tätigkeit im Leasinggeschäft.
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Sparkassen-Bereichsleiter Jakob Schedel freut sich über die Plastik der Bildhauerin Luise Kött-Gärtner: Die Sparkasse Wasserburg erhielt das Kunstwerk für ihre erfolgreiche Tätigkeit im Leasinggeschäft.
  • Winfried Weithofer
    vonWinfried Weithofer
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Die Sparkasse Wasserburg hat jüngst den „Deutschen Leasing Award“ in Bronze erhalten – von der Deutschen Leasing AG. Sie ist die größte herstellerunabhängige Leasing-Gesellschaft in Deutschland.

Wasserburg

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Bad Homburg und ist das Kompetenzzentrum für Leasing der Sparkassen-Finanzgruppe, zu deren Gesellschaftern rund 400 Sparkassen gehören.

Beim Leasing – seit Jahrzehnten ein Wachstumsmarkt – geht es grundsätzlich um die Frage, wann es für Unternehmen als Alternative zum Kauf sinnvoll ist. Jakob Schedel (41), Bereichsleiter in der Sparte Individualkunden, hat die Antworten.

Herr Schedel, wofür hat die Sparkasse Wasserburg die Auszeichnung erhalten?

Für unser sehr erfolgreiches Leasinggeschäft 2020. Im Deutschland-Vergleich sind wir auf dem dritten Platz, für unser Haus ist dies eine außerordentliche Leistung. Die Auszeichnung ist für uns eine Chance, der Öffentlichkeit zu zeigen, was wir leisten können. Der Anteil Leasing beim Firmenkreditvolumen beträgt etwa zehn Prozent.

Wir haben auch schon mal einen Vertrag über 4000 Euro abgeschlossen, und es geht bis über zehn Millionen. In den vergangenen Jahren haben wir im Bereich Landwirtschaft ein deutliches Plus erzielt.

Was machen Sie besser als die anderen Sparkassen?

Wir versuchen, das Spezialthema Leasing im richtigen Moment beim richtigen Kunden bedarfsgerecht zu platzieren. Wir haben ja immer einen riesigen Blumenstrauß an Produkten, und das gibt uns die Möglichkeit, individuell das jeweils richtige Angebot zusammenzustellen.

Verfügen Sie also über einen Röntgenblick?

Es geht um die Kunst des Zuhörens. Und darum, im Gespräch die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Also einzuschätzen, was der Kunde braucht. Die Frage ist: Geht es in Richtung Fördermittel, geht es um Zuschüsse, oder geht es beim Finanzierungsbedarf um Nutzung der Investitionen, um Laufzeiten? Dann sind wir beim Leasing.

Wovon derFirmenkunde meist nichts weiß, der Leasingmarkt umfasst auch Baumaschinen, Logistik, IT-Ausrüstung und vieles mehr. Es kann ja im Grunde alles geleast werden. Der Hersteller ist in erster Linie daran interessiert, so viele Maschinen wie möglich zu verkaufen, unsere Perspektive ist die des Kunden. Die Sparkasse muss im Blick haben, dass die Investition finanztechnisch zum Unternehmen passt. Da besteht Beratungsbedarf, die Leasingraten müssen im Verhältnis zur Nutzung stehen.

Haben Sie dafür ein Beispiel?

Ja. Man kann den Vertrag so einrichten, dass für eine Schneeräummaschine eben nur in den Wintermonaten Leasingraten zu entrichten sind, im Sommer aber keine.

Wo befinden sich denn die Pferdefüße beim Leasing?

Ja, die gibt es. Wenn ich mich für ein bestimmtes Leasingmodell entschieden habe, dann bin ich für die Dauer des Vertrags an das Modell gebunden. Der Vertrag lässt sich im Gegensatz zu einer klassischen Finanzierung nur schwer auflösen.

Und was sind die Vorteile?

Im Normalfall funktioniert Leasing supereinfach, und es hat den großen Vorteil, dass der Kunde kein Eigenkapital einsetzen muss. Liquidität ist ja wahnsinnig wichtig für den Unternehmer.

Interview: Winfried Weithofer

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