Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Aortenzentrum an der Schön Klinik Vogtareuth – ein Segen für Betroffene in der Region!

Damit die „Lebensader“ ungestört funktioniert

Aortenzentrun Claußnitzer
+
Die Zusammenarbeit von fachübergreifenden Abteilungen ist ein wichtiger Aspekt in der Notfallversorgung von Patienten.
  • Veronika Görlitz
    VonVeronika Görlitz
    schließen

An der Schön Klinik in Vogtareuth wird seit Jahren eine enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Behandlung von Aortenerkrankungen praktiziert. Aus dieser ergibt sich nun die Gründung des Schön Klinik Aortenzentrums.

Große Erfahrung mit minimal-invasiven Operationsmethoden

„Bei der Behandlung von elektiven Patienten mit Aortenpathologien legen wir im Rahmen von regelmäßig stattfindenden interdisziplinären Indikationskonferenzen die individuell beste Therapie sowie den zeitlichen Ablauf fest“, so Prof. Dr. med Steffen Pfeiffer, Chefarzt des Fachzentrums für Herzchirurgie in Vogtareuth. Mit neuesten minimalinvasiven Operationstechniken innerhalb des Gefäßes (endovaskulär) lassen sich krankhafte Stellen in der Aortenwand durch spezielle, oft auch individuell für den Patienten angefertigte Prothesen oder Stents (Gefäßstützen) überbrücken.

Gefäßprothesen werden minimal-invasiv implantiert und ersparen dem Patienten eine belastendere offene Operation (links). Beim offen-chirurgischen Ersatz des Aortenbogens kommen vorgefertigte Prothesen zum Einsatz, die eine spätere, minimal-invasive Therapie der restlichen Aorta erleichtern (rechts).

Termin vereinbaren: Interdisziplinäre Aortensprechstunde, Tel: 08038/901310, E-Mail: VOG.Aortenzentrum@schoen-klinik.de

Mit über 150 Eingriffen pro Jahr profitiert das Aortenzentrum der Schön Klinik Vogtareuth, und damit auch die Betroffenen, von großer Erfahrung.

Dr. med. Felix Härtl, Chefarzt der Klinik für operative und interventionelle Gefäßchirurgie.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Insbesondere bei komplexen Erkrankungen des Aortenbogens und Erkrankungen, die die gesamte Schlagader erfassen, kann es erforderlich sein, dass gleichzeitig oder nacheinander sowohl herzchirurgisch als auch gefäßchirurgisch komplexe operative Prozeduren durchgeführt werden.

Die prä- und postoperative Betreuung der Patienten erfolgt dann ebenfalls durch das fachübergreifende Team. „Unsere interdisziplinäre Aortensprechstunde dient als Anlaufstelle für sämtliche Patienten mit Aortenerkrankungen. Hier erhalten die Patienten bereits beim Erstkontakt von spezialisierten Ansprechpartnern umfassende Informationen über ihr Krankheitsbild und die Therapieoptionen“, so Dr. med. Felix Härtl, Chefarzt der Gefäßchirurgie.

Prof. Dr.med. Steffen ­Pfeiffer, Chefarzt der Klinik für Herzchirurgie.

Rundum versorgt und bestens aufgehoben im Aortenzentrum

Die Notfallversorgung von Patienten mit Aortenerkrankungen erfordert in einigen Fällen das Vorhandensein sowohl einer Herzchirurgie als auch einer Gefäßchirurgie.

Das Aortenzentrum an der Schön Klinik Vogtareuth ist hier neben den Universitätskliniken München, Augsburg, Regensburg und Passau die einzige Klinik im Südbayern, die derartige Patienten behandeln kann.

Lesen Sie mehr auch unter www.schoen-klinik.de/vogtareuth.

Die minimalinvasive Therapie eines Aortenaneurysmas mit einer gefensterten Stentprothese über zwei kleine Schnitte in der Leiste.

Risiko Hauptschlagader - immer mehr Menschen betroffen

Berühmte Männer wie Albert Einstein, Charles de Gaulle oder auch Theodor Roosevelt waren Opfer dieser Erkrankung: alle drei starben an den Folgen eines Aortenaneurysmas. Sie sind verblutet, weil die brüchige Wand der großen Bauchschlagader platzte. Es ist eine lebensbedrohliche Sache, wenn die Hauptschlagader geschädigt ist, denn bei Rissen kommt es zu schwerwiegenden und eben in vielen Fällen tödlichen Blutungen.

Risikofaktoren

Risikofaktoren für die Entstehung von Aortenerkrankungen sind vor allem Rauchen und Bluthochdruck. Darüber hinaus können Gefäßverkalkung, Verletzungen oder angeborene Gewebedefekte die Wand der Schlagader schwächen. Der Blutdruck kann dann das Gefäß reißen oder ein Aneurysma platzen lassen. Die Folge sind schwerste Blutungen. Tückischerweise haben die meisten Menschen durch das Aortenaneurysma bis zur Ruptur keinerlei Beschwerden. Nur wenige werden durch Brust- oder Bauchschmerzen oder eingeschränkte Gehfähigkeit auf die Bedrohung aufmerksam. Aus diesem Grund sind vorbeugende Untersuchungen (Screening) so sinnvoll.

Dr. med. Ralf Hamann, Chefarzt der Klinik für operative und interventionelle Gefäßchirurgie.

Herausforderung Diagnose

Erkrankungen der Aorta (lat. für Hauptschlagader) sind eine interdisziplinäre Herausforderung in Diagnostik und Behandlung und zeigen in der demographischen Entwicklung eine anhaltende Zunahme, ähnlich anderen, Herz und Gefäße betreffende Erkrankungen.

Typische Veränderungen sind vor allem krankhafte Erweiterungen (Aneurysmen), seltener dagegen Verengungen (Stenosen) aber auch Aufsplitterungen der Gefäßwände (sog. Dissektionen). Damit steigt die Gefahr lebensgefährlicher Risse der Aorta. Betroffen können alle Ab­­schnitte der Hauptschlagader sein – von der Aortenklappe am Herzen, dem Aortenbogen bis hin zum unteren Abschnitt des Blutgefäßes im Bauchraum. Aortenerkrankungen werden daher von mehreren medizinischen Fachgebieten behandelt, im Wesentlichen von der Gefäßchirurgie, der Herzchirurgie und gegebenenfalls auch der Kardiologie.

Eine vernetzte Vorgehensweise dieser Disziplinen ist die ideale Voraussetzung für eine kompetente und koordinierte Behandlung von Aortenerkrankungen in ihrer Gesamtheit – von der Diagnostik über die notwendigen Eingriffe bis hin zur Nachsorge.

Wussten Sie eigentlich, dass...

... ein geplatztes Bauchaorten­aneuysma mit einer Sterblichkeitsrate von über 80 Prozent einhergeht und es die zehnt­häufigste Todesursache bei über 65-jährigen ist?

...die meisten Menschen mit einem Hauptschlagaderaneurysma bis zur Ruptur beschwerdefrei sind?

... ein akuter Riss der Wand unmittelbar am Herz vor 50 Jahren fast immer tödlich endete und heute, Dank des medizinischen Fortschritts, die Mehrzahl der Betroffenen überlebt?

... bei über 65-jährigen Patienten von den Krankenkassen die Ultraschall-Untersuchung der Hauptschlagader bezahlt wird?

Kommentare