Corona wirkt sich auf Kälbermarkt aus

Miesbach – Beim Mies bacher Kälbermarkt am vergangenen Donnerstag kann ein für die Jahreszeit ordentlicher Marktauftrieb gemeldet werden.

Durch das Auftreten des Coronavirus und die teilweise Einstellung von Schlachtungen und Tiertransportes nach Italien kamen die Preise für weibliche Kälber massiv unter Druck. Die Nachfrage nach frohwüchsigen männlichen Stierkälbern konnte nicht gedeckt werden.

Nachfolgend die Notierungen der 611 verkauften Tiere: Die 472 verkauften Stierkälber zur Mast erzielten einen Gesamtdurchschnittspreis je Kilo von 5,08 Euro. Aufteilung in die einzelnen Gewichtsklassen: 70 bis 80 Kilo – 5,12 Euro; 80 bis 90 Kilo – 5,10 Euro und 90 bis 100 Kilo – 5,12 Euro.

Für die 91 verkauften Kuhkälber zur Weiternutzung lagen die Kilopreise bei 2,17 Euro für 70 bis 80 Kilo; bei 2,41 Euro für 80 bis 90 Kilo und bei 2,61 Euro für 90 bis 100 Kilo.

Die Nachfrage nach Kuhkälber zur Zucht war kaum vorhanden. Nur einzelne Tiere konnten an Bauern in der Region verkauft werden. Ein Stückpreis von 229 Euro wurde im Durchschnitt für die 48 Kuhkälber zur Zucht bezahlt, der Kilopreis für diese Kategorie lag bei 2,68 Euro.

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