Corona lässt Kälberpreise sinken

Miesbach – Bei der Kälbervermarktung am vergangenen Donnerstag wurden 549 Kälber zur Vermarktung angeboten.

Der turbulente Schlachtrinderpreis, die Ungewissheit am Arbeitsmarkt und zu wenig Niederschlag in großen Teilen Deutschlands wirken sich negativ auf die Kälberpreise aus. Die 430 verkauften Stierkälber zur Mast konnten das Preisniveau der letzten Woche halten und erzielten einen durchschnittlichen Auszahlungspreis je Kilo von 4,83 Euro. Aufteilung in die einzelnen Gewichtsklassen: 70 bis 80 Kilo 4,87 Euro, 80 bis 90 Kilo 4,97 Euro und 90 bis 100 Kilo 4,81 Euro.

Das Interesse an weiblichen Kälbern war bei diesem Kälbermarkt wesentlich größer und führte wiederum zu einer positiven Preisentwicklung. Für die 76 verkauften Kuhkälber zur Weiternutzung lagen die Auszahlungspreise pro Kilogramm bei 3,50 Euro für 70 bis 80 Kilo, bei 3,51 Euro für 80 bis 90 Kilo und bei 3,37 Euro für 90 bis 100 Kilo. Der Auszahlungspreis für die 43 verkauften Kuhkälber zur Zucht lag zwischen 200 und 425 Euro. Dies entspricht einem Kilopreis von 3,36 Euro.

Der Zuchtverband hält auch in der Corona-Krisenzeit den wöchentlichen Kälbermarkt unter strengen Auflagen ab. Heute, Mittwoch, 6. Mai, findet wieder ein Großviehmarkt in Miesbach statt. Es werden 107 Jungkühe und 32 Stiere angeboten. Es gilt für alle Beteiligten Mundschutzpflicht, der Mindestabstand muss eingehalten werden, Hygienebestimmungen und die allgemeingültigen Bestimmungen sind zu befolgen. Die Markthalle darf nur von Leuten, die unmittelbar mit der Tiervermittlung zu tun haben, betreten werden. Zuschauer sind nicht erlaubt.

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