Corona und Ernte setzen Kälberpreise unter Druck

Miesbach – Der wöchentliche Kälbermarkt in der Oberlandhalle verzeichnete einen Auftrieb von 536 Kälbern.

Der Beginn der Getreideernte und die aktuellen Covid-19-Fälle in den Schlachthöfen wirken sich negativ auf Schlachtviehpreise und Kälberpreise aus. Nachfolgend die Notierungen der verkauften Tiere: Die 438 verkauften Stierkälber zur Mast erzielten einen durchschnittlichen Auszahlungspreis je Kilo von 5,55 Euro, wobei für sehr gute Qualitäten Auszahlungspreise von über 6,65 Euro erzielt wurden. Aufteilung in die einzelnen Gewichtsklassen im Durchschnitt: 70 bis 80 Kilo – 5,69 Euro; 80 bis 90 Kilo – 5,70 Euro und 90 bis 100 Kilo – 5,49 Euro. Für die 63 verkauften Kuhkälber zur Weiternutzung in der Rindermast lagen die Auszahlungspreise pro Kilogramm im Schnitt bei 3,10 Euro für 70 bis 80 Kilo; bei drei Euro für 80 bis 90 Kilo und bei 2,90 Euro für 90 bis 100 Kilo. Der Auszahlungspreis für die 35 verkauften Kuhkälber zur Zucht lag zwischen 160 und 360 Euro. Dies entspricht einen Kilopreis von 3,06 Euro im Schnitt. Vor allem Kuhkälber mit guter Abstammung und guter Entwicklung waren gefragt. Für die kommenden Märkte ist die Nachfrage aufgrund des knappen Angebotes sehr gut und es werden Kälber in allen Kategorien benötigt. Der nächste Kälbermarkt findet am Donnerstag, 16. Juli, in der Oberlandhalle statt.

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