FINANZWELT

Commerzbank will Filialen schließen

  –  Wie die Commerzbank gestern überraschend mitteilte, sollen aus Kostengründen rund 4300 Stellen gestrichen werden.

Außerdem will das Bankhaus ein Fünftel aller Filialen schließen – insgesamt rund 200 von 1000 Filialen in ganz Deutschland. Auf Nachfrage unserer Zeitung hieß es bei der Commerzbank, es handele sich zunächst um einen Vorschlag, den der Vorstand dem Aufsichtsrat vorgelegt habe. Dieser werde darüber kommende Woche entscheiden. Für konkrete Aussagen, so eine Sprecherin, sei es zu früh. Richtig sei, dass es Filialen in Deutschland gebe, die wenig frequentiert seien und vor allem vom Onlinebanking-Geschäft lebten. Dies sei im wirtschaftlich starken Süden, wo die Filialen in Rosenheim, Traunstein, Mühldorf und Waldkraiburg angesiedelt seien, jedoch nicht der Fall. In Rosenheim betreut die Commerzbank derzeit 13  235 Privat- und Unternehmenskunden mit einem Einlagenvolumen von 124 Millionen Euro. Hier und auch im Firmenkundengeschäft verzeichnete die Bank in diesem Jahr ein Plus.

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