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Service-Center hilft bei Inklusion

Bundesagentur für Arbeit vermittelt Jobs an Beeinträchtigte

Nathalie Netscher findet sich als neue Mitarbeiterin beim Service-Center gut aufgehoben. Mit auf dem Bild: (links) Michael Schankweiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rosenheim, und Michael Kinzlinger, Bereichsleiter des Service-Centers.
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Nathalie Netscher findet sich als neue Mitarbeiterin beim Service-Center gut aufgehoben. Mit auf dem Bild: (links) Michael Schankweiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rosenheim, und Michael Kinzlinger, Bereichsleiter des Service-Centers.

„Mein Herz schlägt schon immer für die Gastronomie“, erklärt die 25-jährige Nathalie Netscher. Nach einem BWL-Studium mit Schwerpunkt Gastronomiemanagement arbeitete sie acht Jahre im Restaurant „Genuss Art“ in Bad Aibling.

Rosenheim – Nach dem Ausbruch einer Augenkrankheit im Juni 2020 war die Arbeit in der Gastronomie für sie nicht länger möglich. Ihr rettender Anker war ihre Reha-Beraterin, die ihr Perspektiven aufzeigte und sie auf ihrem Weg bis zur Einstellung begleitete. Durch eine Hilfsmittelerprobung in Würzburg erkannte sie, welche davon speziell für sie passend sind.

„Die Bundesagentur für Arbeit (BA) bietet vielseitige und individuelle Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten – auch finanzieller Natur – an, um Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Betriebe dabei zu unterstützen, dass ein Arbeitsverhältnis zustande kommt und bestehen bleibt“, erläutert Michael Schankweiler, Vorsitzender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Rosenheim. Auch Netscher erfuhr Unterstützung durch die BA bei ihrem beruflichen Weg. Als sie deren Stellenanzeige als Telefon-Service-Beraterin im Service-Center sah, wusste sie, dass sie die Anforderungen, trotz eingeschränkter Sehfähigkeit, erfüllen könne. „Vor allem aber hat mich überzeugt, dass ich einen festen Ansprechpartner haben werde und eine achtwöchige Einarbeitungszeit vorgesehen ist.“ Langfristig will Netscher beruflich Menschen in ähnlicher Situation unterstützen.

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Michael Kinzlinger, der das Servicecenter gemeinsam mit Anika Maier leitet, ist begeistert von seiner Mitarbeiterin: „Die Offenheit und die klare Kommunikation darüber, welche technischen Hilfsmittel ihr bei der Ausübung einer Tätigkeit helfen würden, haben uns bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes sehr geholfen.“

Einige der 110 Mitarbeiter im Service-Center haben Einschränkungen. Durch die passende technische Ausstattung des Arbeitsplatzes, Schulungen und Zusammenarbeit können Schätze wie der von Netscher gehoben werden, erläutert Kinzlinger. Er lädt Unternehmen dazu ein, den Kontakt zu ihm zu suchen, um gemeinsam eine Beschäftigung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu ermöglichen. (re)

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