„Brenner-Nordzulauf nicht anzweifeln“

Lkws auf der Autobahn – bald mehr auf der Schiene? dpa
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Lkws auf der Autobahn – bald mehr auf der Schiene? dpa

– Die IHK für München und Oberbayern begrüßt die Grobentwürfe für eine Trassenplanung des Brenner-Nordzulaufs.

Positiv sei, dass Rosenheim Verkehrsknotenpunkt bleibe und dass Teile der künftigen Bahnstrecke etwa unterirdisch verlaufen sollen. „Die Belastung für Mensch und Umwelt muss so gering wie möglich gehalten werden“, ist IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des IHK-Verkehrsausschusses, Georg Dettendorfer, überzeugt. „Jetzt sind die Gemeinde- und Regionalforen am Zug, die beste Lösung für das bayerische Inntal zu finden.“ Eine große Rolle spielten dabei die aktuellen Verkehrsbeschränkungen auf der Inntalautobahn in Österreich. „Die Blockabfertigungen kritisieren und gleichzeitig den Brenner-Nordzulauf infrage stellen, passt nicht zusammen. Die Güterverlagerung auf die Schiene funktioniert nur mit einer leistungsfähigen, modernen Bahntrasse. Die gibt es nur mit dem Brenner-Nordzulauf“, so der Nußdorfer Spediteur. Der Gütertransport zwischen Deutschland und Italien soll bis 2030 um 66 Prozent steigen. „Der Ausbau der Strecke ist Teil eines europäischen Nord-Süd-Korridors. Deutschland hat sich schon 1994 zum Bau der Zulaufstrecken verpflichtet. Es ist höchste Eisenbahn, dass die Politik dieser Verpflichtung endlich nachkommt“. re

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