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Bayerns Best 50

Wachstumsstarker Mittelständler: Buchbacher Vorzeige-Unternehmen Bauer Elektroanlagen Süd

Freuen sich über die Auszeichnung „Bayerns Best 50“, die sie aus der Hand von Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert (rechts) bekommen haben: Geschäftsführer Salih Akyildiz (links) und Azubi Anton Weichselgartner (Mitte), der in diesem Jahr als Innungsbester ausgezeichnet wurde, vom Unternehmen Bauer Elektroanlagen Süd.
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Freuen sich über die Auszeichnung „Bayerns Best 50“, die sie aus der Hand von Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert (rechts) bekommen haben: Geschäftsführer Salih Akyildiz (links) und Azubi Anton Weichselgartner (Mitte), der in diesem Jahr als Innungsbester ausgezeichnet wurde, vom Unternehmen Bauer Elektroanlagen Süd.
  • Harald Schwarz
    VonHarald Schwarz
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Die Erfolge bei der Ausbildung wurden dem Buchbacher Unternehmen Bauer Elektroanlagen Süd jetzt vom bayerischen Wirtschaftsministerium bescheinigt. Jedes Jahr zeichnet Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die 50 wachstumsstärksten Mittelständler mit dem Preis „Bayerns Best 50“ aus.

Buchbach – Herausragendes Engagement bei der Ausbildung wird bei „Bayerns Best 50“ dabei immer mit zwei Sonderpreisen prämiert. Das Unternehmen Bauer Elektroanlagen Süd wurde in diesem Jahr für die relativ höchste Zahl an Azubis im Verhältnis zur Mitarbeiterzahl ausgezeichnet, die Firma Multivac Sepp Haggenmüller aus Wolfertschwenden in Schwaben für die absolut höchste Zahl an Auszubildenden. Bauer-Geschäftsführer Salih Akyildiz sagt, dass „diese Auszeichnung eine Bestätigung für unsere Bemühungen ist. Wir freuen uns, dass das auch nach außen getragen wird“. Das Unternehmen Bauer hat in den Niederlassungen Buchbach, Traunreut, Landshut, München und Nürnberg (Bauer Elektroanlagen Süd) 122 Auszubildende.

Azubis die Fachkräfte von morgen

Davon bekommen 97 eine gewerbliche und 25 eine kaufmännische Ausbildung. Insgesamt sind in den fünf Niederlassungen 598 Mitarbeiter beschäftigt, 20,4 Prozent davon sind demnach Auszubildende. Eine Zahl, die auch die Juroren für die Auszeichnung „Bayerns Best 50“ überzeugt hatte.

„Über 80 Prozent der Auszubildenden sind im Mittelstand zu finden. Er sichert sich damit die dringend benötigten Fachkräfte von morgen. Das wollen wir würdigen“, erläutert Aiwanger in einer Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums. „Durch Innovationsfreudigkeit, unternehmerische Kreativität und zukunftssichere Geschäftsmodelle tragen unsere Mittelständler maßgeblich zu Wachstum und hoher Beschäftigung im Freistaat bei“, so Aiwanger weiter. „Mit ihrer Substanz und Krisenfestigkeit haben sie einen wesentlichen Anteil daran, dass die bayerische Wirtschaft nach Corona jetzt wieder durchstartet. Die Wertschätzung für unsere Mittelständler kann deshalb gar nicht hoch genug ausfallen.“

Den innungsbesten Azubi im Schlepptau

Bauer-Geschäftsführer Salih Akyildiz erzählt von der Ehrung, die im Kaisersaal der Residenz stattgefunden hat, dass sie in ein festliches Abendessen eingebettet war. Nach der Vorspeise gab es eine kurze Ansprache des Wirtschaftsstaatssekretärs Roland Weigert, der den Mittelstand ebenfalls als Rückgrat der Wirtschaft lobte, der für mehr als 90 Prozent des Umsatzes in Bayern verantwortlich sei. Weigert sprach aber auch den Fachkräftemangel an, der zunehmend zu einem Problem werde.

Zu der charmanten Moderation der BR-Sprecherin Anouschka Horn wurden die einzelnen Preisträger nach dem Hauptgericht von Weigert ausgezeichnet. Dabei hatte Bauer-Geschäftsführer Salih Akyildiz Azubis Anton Weichselgartner dabei, der in diesem Jahr als Innungsbester ausgezeichnet worden war und für den dieser Festakt „ein tolles Erlebnis“ war. Aktuell bildet die Firma Bauer in den Niederlassungen von Bauer Elektroanlagen Süd in acht unterschiedlichen Lehrberufen aus.

Dazu gehören Elektroniker in verschiedenen Fachrichtungen, aber auch Fachinformatiker, Lageristen, technische Systemplaner und kaufmännische Berufe.

Qualität der Ausbildung ist wichtig

Die Azubis haben aktuell 13 unterschiedliche Nationalitäten, die von Albanien über die Russische Föderation bis hin zu Ungarn und den Vereinigten Staaten reichen. Dazu gehören auch ehemalige Flüchtlinge aus Eritrea oder Syrien. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken unternimmt die Firma Bauer unterschiedliche Anstrengungen, um sich bereits in den Schulen als attraktiver Ausbildungsbetrieb zu präsentieren, sagt Salih Akyildiz, der selbst bei der Firma Bauer seine Ausbildung absolviert hat und mittlerweile Geschäftsführer ist.

„Es war schon immer Philosophie unseres Hauses, dass die Qualität der Ausbildung stimmen muss“. Dazu gehören auch zahlreiche firmeneigene Schulungen, um die Azubis in Theorie und Praxis fit für den Beruf zu machen. Gute Erfahrungen habe man beispielsweise auch mit dem Projekt „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ gemacht.

Dabei möchte man sich jetzt nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern „schauen, wie wir noch besser werden können“.

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