Bauhandwerk im permanenten Wandel

Die besten Absolventen der Maurerinnungmit Andreas Kreuz, Michael Astner, Wilhelm Grunder, Kilian Baumgartner, Thomas Feldschmidt mit dem Vertreter des Ausbildungsbetriebs, Hubert Maier, Obermeister Robert Daxeder sowie Lehrlingswartin Birgit Wimmer (von links). re

Mietraching – Über 80 Prozent der Ausbildungsplätze sind in regionalen Handwerksbetrieben.

Die hohe Qualität der Bauinnung Rosenheim und ihrer angeschlossenen Handwerker stellte sich einmal mehr bei der jüngsten Freisprechungsfeier der Maurer in Mietraching heraus. Die Lehrlinge aus dem Innungsbereich Wasserburg/Ebersberg sind dem Schulsprengel der Rosenheimer Innung zugeordnet. Sowohl Zwischen- und Gesellenprüfung als auch Hochbaufacharbeiterprüfung werden dort abgelegt. „Ihr seid mit dem erlernten Wissen und den erworbenen Fertigkeiten nunmehr Teil eines Handwerks und Berufstandes mit langer Tradition aber auch Zukunft, worauf ihr stolz sein und aufbauen könnt“, betonte Obermeister Robert Daxeder bei der Freisprechungsfeier.

Aber: Die Aufgaben und Fertigungstechniken im Bauhandwerk würden einem permanenten Wandel unterliegen. Somit beginne für die sogenannten Junggesellen nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung ein weiterer Lernprozess, bei dem sich je nach Interesse, Kenntnissen und Fertigkeiten viele Aufstiegsmöglichkeiten bieten würden. „Mit dem Gesellenbrief wird der Grundstein für den Weg in ein erfolgreiches Berufsleben gelegt“, so Daxeder.

Der Obermeister begrüßte überdies die Wiedereinführung des Meisterbriefs. Diese tritt voraussichtlich 2020 in Kraft. Lob und Anerkennung für das Handwerk und die fundierte Ausbildung der Mauerer zollte stellvertretender Landrat Dieter Kannengießer. Die drei besten bei der Gesellenprüfung waren auf Platz drei Michael Astner aus Brannenburg. Er absolvierte seine Ausbildung bei der Firma Andreas Kreuz GmbH. Kilian Baumgartner vom Ausbildungsbetrieb Wilhelm Grunder aus Soyen war zweitbester. Unangefochten an der Spitze mit „sagenhaften 196,80 Gesamtpunkten von 200 möglichen“ ist Thomas Feldschmidt. Er war im Ausbildungsbetrieb Maier und Feldschmidt Bauunternehmen in Bruckmühl Geselle. Feldschmidt ist zugleich Innungsbester und wird beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Kammerebene teilnehmen.

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