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AUF ERFOLGSKURS

Bankhaus RSA in Rechtmehring schafft drittes Rekordjahr in Folge

Das erweiterte Führungsteam des Bankhauses RSA: (von links) Bernhard Graßl, Direktor Thomas Rinberger, Tobias Voglmaier und Direktor Alfred Pongratz).
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Das erweiterte Führungsteam des Bankhauses RSA: (von links) Bernhard Graßl, Direktor Thomas Rinberger, Tobias Voglmaier und Direktor Alfred Pongratz).
  • Heike Duczek
    vonHeike Duczek
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Wachstum im zweistelligen Bereich verzeichnete 2020 das Bankhaus RSA mit Hauptsitz in Rechtmehring. Es sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt – und will unabhängig sowie selbstständig bleiben.

Rechtmehring/Soyen/Albaching – Das dritte Rekordjahr in Folge verzeichnete 2020 das Bankhaus Rechtmehring-Soyen-Albaching (RSA). Die Bilanzsumme stieg um 22,4 Prozent – auf 558 Millionen Euro. Zweistelliges Wachstum auch beim Kreditgeschäft: Das Volumen erhöhte sich um 17,2 Prozent auf 615 Millionen Euro. Zahlen, die nach Überzeugung von Direktor Thomas Rinberger und Direktor Alfred Pongratz belegen, dass das Bankhauses mit seinem „anderen Weg“ richtig liege.

Freuen sich über ein weiteres Rekordjahr: Vorstandssprecher Thomas Rinberger und Direktor Alfred Pongratz.

2020 – im Jahr des 120. Geburtstages – hatte das Haus den Namen „Raiffeisen“ abgelegt. Trotzdem gehört die RSA noch zum Verbund der Genossenschaftsbanken. Doch eine Abgrenzung sei wichtig. Rinberger und Pongratz legen Wert darauf, dass ihr Bankhaus mit Blick auf den Trend zu großen Einheiten „langfristig selbstständig und unabhängig“ bleiben soll.

Fusionen ständen nicht an. Minuszinsen, reduzierte Öffnungszeiten, Geschäftsstellenschließungen, Kündigungen von Sparverträgen, Callcenter, Bargeldverzicht: Diese Entwicklungen, die aktuell oft für Negativschlagzeilen sorgen würden, werde es beim Bankhaus RSA nicht geben, so die Vorstände.

Das Geldinstitut bekenne sich zur Präsenz in der Fläche. Am Standort Soyen sei deshalb modernisiert worden. In Albaching werde ein Neubau angestrebt. In Wasserburg habe sich das Beratungsbüro etabliert. Auch in München habe es mit einem Ankauf in der Leopoldstraße geklappt.

Das Personal werde weiter ausgebaut: auf 80 Mitarbeiter, 2020 seien allein sechs neu eingestellt worden. Personell seien die Weichen für die Zukunft gestellt worden: Tobias Voglmaier und Bernhard Graßl erhielten Prokura und wurden in das Führungsteam berufen. Sie sind langjährige Mitarbeiter des Bankhauses RSA. 2020 habe es an die Mitarbeiter einen Corona-Bonus von 1200 Euro ausgezahlt. An die Mitglieder sei eine Dividende von fünf Prozent ausgeschüttet worden.

Stark im Empfehlungsgeschäft

Das zweistellige Wachstum führt der Vorstand auf ein „erfolgreiches klassisches Bankgeschäft“ zurück. Stark sei das Bankhaus RSA unter anderem im Vermittlungsbereich: Mit 400 Millionen Neukrediten im Jahr 2020 sei das Haus im Genossenschaftsbankenverbund deutschlandweit auf Platz drei gelegen. „Wir leben intensiv vom Empfehlungsgeschäft“, berichtet Pongratz. Das Bankhaus RSA betreue auch viele Top-Privatkunden aus dem Raum München und Starnberg.

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Corona habe vor allem das Kreditgeschäft befeuert. Die Bürger hätten intensiv in Sachwerte investiert. Gut gelaufen sei ein nachhaltig ausgerichteter RSA-Aktienfonds. Die Pandemie wirke sich bisher nicht stark aus, beobachten die Vorstände. Zum Kundenstamm würden viele Handwerksbetriebe mit sehr guter Auftragslage gehören.

Geschäftszahlen 2020

  • Bilanzsumme: 558 Millionen Euro
  • Kreditvolumen: 615 Millionen Euro
  • Kundengelder: 397 Millionen Euro
  • Betreutes Kundenvolumen: 1,4 Milliarden Euro
  • Kunden: 11 009
  • Geschäftsstellen: fünf

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