Für ArbeitgeberFrist verlängert

Rosenheim/Traunstein/Mühldorf. – Arbeitgeber können Anzeigen für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen noch bis zum 30. Juni erstatten.

Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe. Darauf weisen die Arbeitsagenturen in der Region hin. Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbe-hinderte Menschen zu beschäftigen. Zur Überprüfung der Beschäftigungspflicht haben diese Arbeitgeber ihre Beschäftigungsdaten jedes Jahr der Agentur für Arbeit anzuzeigen. Sofern die Beschäftigungsquote nicht erfüllt ist, müssen Arbeitgeber gleichzeitig eine Ausgleichsabgabe an die Integrations-/Inklusionsämter zahlen. Aufgrund der aktuellen Situation in Folge der Corona-Pandemie akzeptieren die BA und die Integrations- und Inklusionsämter, dass Anzeigen für das Anzeigenjahr 2019 auch noch nach dem ursprünglichen Stichtag bis spätestens 30. Juni 2020 abgegeben werden. In der Regel müssen die entsprechenden Angaben bis 31. März gemacht werden. Diese Frist wurde verlängert.

Kommentare