JUNGE WIRTSCHAFT

„Anschluss an Digitalisierung nicht verpassen“

Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Traunstein, Johann Lohwieser (rechts), war erfreut, bei der Jahreshauptversammlung mit Karolin Widur, Markus Schlaffner und Carolin Heuckmann-Wiesinger (von links) drei Neumitglieder begrüßen zu können. Bjr
+
Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Traunstein, Johann Lohwieser (rechts), war erfreut, bei der Jahreshauptversammlung mit Karolin Widur, Markus Schlaffner und Carolin Heuckmann-Wiesinger (von links) drei Neumitglieder begrüßen zu können. Bjr

Traunstein – „Wir werden wieder gefragt, man hört uns zu und wir reden mit.

Wir sind angekommen.“ Dies war die Kernaussage des Jahresberichts von Kreissprecher Johann Lohwieser bei der Jahreshauptversammlung der Wirtschaftsjunioren Traunstein. Gilbert Lintner, Regionalsprecher der Wirtschaftsjunioren Oberbayern, zeigte sich in seinem Grußwort sehr erfreut über die hervorragende Entwicklung des Vereins und seine aktive Arbeit. Nach einem Jahr mit rund 60 Terminen, Veranstaltungen und Aktivitäten nutzten die jungen Unternehmer und Führungskräfte die Jahreshauptversammlung im voll besetzten Sailer Keller, um sich über die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr und die anstehenden Themen auszutauschen.

Besonders wichtig war nach den Worten Lohwiesers 2017 der Mitgliederaufbau. Der Mitgliederstand ist innerhalb eines Jahres über das Doppelte gewachsen. Der Anteil weiblicher Unternehmerinnen liegt bei über der Hälfte.

Während der Jahreshauptversammlung wurden wieder drei neue Mitglieder aufgenommen, wie es heißt. Auch der Austausch mit regionalen Wirtschaftsverbänden trage mittlerweile Früchte, so der Kreissprecher. Ein Höhepunkt sei sicherlich das Unternehmergespräch im Rahmen der Gründerwoche Deutschland mit drei Jungunternehmern aus der Region gewesen.

Lohwieser kündigte für das laufende Jahr unter anderem die Gründung des Ressorts Digitalisierung an. Die Mitglieder der Wirtschaftsjunioren seien auf diesem Gebiet teils absolute Spezialisten in den digitalen Prozessen. Hier müssten sich die Wirtschaftsjunioren mit den Wirtschaftsverbänden verknüpfen und Druck ausüben, da der Landkreis Traunstein sonst den Anschluss verlieren werde. Abschließend regte Wolfgang Jansen, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim, an, „laut und frech“ zu sein, damit die Zukunft in der Region nicht verschlafen werde. Wenn die Wirtschaftsjunioren weiterhin so aktiv seien, mache er sich aber keine Sorgen. Bjr

Kommentare