Ländlicher Raum

– IHK-Chefvolkswirt Robert Obermeier machte die Mitglieder des Regionalausschusses Altötting-Mühldorf auf der jüngsten Ausschuss-Sitzung auf die Absichten der neuen Staatsregierung zur Ansiedelung von Betrieben im ländlichen Raum aufmerksam.

Unter anderem plant der Freistaat zu diesem Zweck auch eine Standortagentur „Invest Daheim“, die Unternehmen etwa beraten und dabei unterstützen soll, aus der Stadt in die ländliche Umgebung zu ziehen. Hierzu soll ein Investitionsfonds mit 50 Millionen Euro Startkapital eingerichtet werden. „Die Idee, bestehende und gut funktionierende Betriebe durch finanzielle Anreize von Ballungsgebieten in strukturschwächere Gebiete zu verlagern, wird nicht funktionieren“, so Obermeier. Jeder Standort habe seine eigenen Qualitäten und kann nicht beliebig ausgetauscht werden. Insbesondere würden die eigenen Mitarbeiter keinen Umzug mitmachen. Informationen zum Standortfaktor Fläche bietet die IHK unter www.ihk-muenchen.de.

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