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WIRTSCHAFTSJUNIOREN ROSENHEIM LUDEN EIN

Ein Abend der Ziele und Erfolge

ExtremsportlerWolfgang Mader.

Netzwerken, das war eines der Stichwörter auf der Highlight-Veranstaltung der Rosenheimer Wirtschaftsjunioren im frisch eröffneten Gründerzentrum Stellwerk 18. Rund 100 Gäste aus Wirtschaft und Gesellschaft waren gekommen und füllten den Veranstaltungsraum bis auf den letzten Platz aus.

Rosenheim – Den Abend eröffnete einer der Hausherren, Peter Schindecker, stellvertretender Vorsitzender des Berufsverbands Stellwerk 18 – Digitale Wirtschaft Südostoberbayern e.V. Vernetzungen, so Schindecker, und meinte damit Gründer wie Unternehmer allgemein, seien stets die Basis für ein gesundes Wachstum.

Ziele strategisch umsetzen

Dass Netzwerken nicht nur dem wirtschaftlichen Erfolg dienlich ist, sondern auch soziales Engagement bedeuten kann, zeigte Marc F. Simon auf, stellvertretender Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Rosenheim e.V. Die WJ gibt es in der Innstadt seit 65 Jahren; derzeit zählen sie 170 Mitglieder. Simon ließ seinen Worten Taten folgen und ließ an die Gäste das Kinderbuch „Auf die Piste, fertig, los!“ verteilen. Geschrieben hat es Skirennläufer Felix Neureu ther unter Mitwirkung von Spitzenfußballer Bastian Schweinsteiger. Der komplette Erlös des Buches kommt Neureuthers Stiftung „Beweg dich schlau“ zugute. Mehr Impulse konnten sich die Zuhörer im Anschluss bei den Vorträgen der Gastredner holen. Extremsportler Wolfgang Mader startete in die Vortragsreihe mit seinem Thema „Race Across America: Das Überschreiten sämtlicher Grenzen“. Sein Credo: Jeder muss in seinem Leben oder Beruf immer wieder an seine absoluten Belastungsgrenzen gehen – körperlich, mental oder psychisch. „Sehr oft scheitert man an vermeintlichen Grenzen, die man sich selbst setzt, oder von der Gesellschaft suggeriert bekommt“, so der gebürtige Innsbrucker.

Erfolge im Unternehmen feiern

„Um zu erfahren, ob es diese Grenzen tatsächlich gibt, muss man bereit sein, diese zu überschreiten.“ Er selbst habe sich immer neue Ziele gesetzt und sei diese strategisch angegangen – etwa das längste und härteste Radrennen der Welt. Dazu musste er mit dem Rad innerhalb von zwölf Tagen von der West- zur Ostküste der USA über 4 809 Kilometer fahren und dabei 58 000 Höhenmeter überwinden. Mader schaffte es, sich immer wieder zu motivieren und trotz schweren Verletzungen sein Ziel zu erreichen.

Unterstützt hat ihn dabei die Rosenheimer Mentaltrainerin Antje Heimsoeth, die nach Maders Beitrag über Techniken der Selbstmotivation sprach. Einer ihrer Tipps war, sich mit positiven Einflüssen zu umgeben, um den eigenen Erfolg zu steigern. Als Beispiel nannte Heim soeth die Wettkampfvorbereitung von Olympia-Fechterin Britta Heidemann, die vor ihren Kämpfen nur mit ausgewählten Freunden sprach, die sie am besten motivierten.

Den Unternehmern im Publikum gab sie Ratschläge zu einer Unternehmenskultur, in der positive Ereignisse und Erfolge zelebriert werden. Etwa mit einer „Wall Of Fame“, auf der Erfolge des Unternehmens festgehalten werden und die motivieren sowie durch Zeiten tragen, in denen es mal nicht so gut läuft. Zum Abschluss führten die Ex-Skirennläufer Rosi Mittermaier und Christian Neureuther auf äußerst humorvolle Art durch ihr Sportlerleben. Was die beiden nach ihrer aktiven Karriere beruflich gemacht haben, und wie es ihnen gelang, auch Jahrzehnte danach im Gespräch zu bleiben, darüber berichtet Neureuther in der morgigen Ausgabe im OVB-Interview auf der regionalen Wirtschaftsseite.

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