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2000 Euro Durchschnittspreis

75 Jungkühe am Traunsteiner Großviehmarkt versteigert

Gerhard Enzinger aus Esing bei Leobendorf mit dem Stier „Instinkt“, der bei der Bayern Genetik in Besamungseinsatz kommt.
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Gerhard Enzinger aus Esing bei Leobendorf mit dem Stier „Instinkt“, der bei der Bayern Genetik in Besamungseinsatz kommt.

Eine Punktlandung gab es bei den Jungkühen am Traunsteiner Großviehmarkt. Für die 75 Jungkühe wurden genau 2000 Euro Versteigerungspreis im Mittel erzielt. Dies ist wahrscheinlich der höchste Durchschnittspreis, der jemals am Markt erreicht wurde.

Traunstein – Vorbedingung für dieses Preisniveau ist die enorme Qualität der Jungkühe auf dem Markt. Von den sechs Zuchtstieren wurde ein Stier für 3500 Euro in die Besamung verkauft und fünf Stiere gehen in den Natursprung für durchschnittlich 2090 Euro. Das höhere Preisniveau rechtfertigt sich durch die höheren Schlachtviehpreise. Der durchschnittliche Steigpreis für die vier Zweitkalbskühe lag bei 2150 Euro.

Der teuerste Stier des Marktes kam aus dem Zuchtbetrieb Gerhard Enzinger aus Esing bei Leobendorf. Dem gut entwickelten Stier, der zu 50 Prozent hornlose Kälber liefert, wird eine sehr hohe Vererbung in der Milchmenge, im Fundament und Euter prognostiziert. Das enorme Wachstumsvermögen des elf Monate alten Stieres spiegelt sich in 1580 Gramm Tageszunahme wider. Als Irregut-Sohn kommt er an der Besamungsstation Bayern Genetik mit dem Namen „Instinkt“ zum Einsatz.

Spitzenpreis für Jungkühe bei 2650 Euro

Bei den Zweitkalbskühen verbuchte Gabriele Schnaiter aus Pettendorf mit 2350 Euro den Spitzenpreis. Beeindruckend zeigt sich das Euter der Kuh mit zwei Kälbern. Diese weidegewohnte Kuh wartete bereits 20 Tage nach der zweiten Kalbung mit 36 Kilo Milch und einer Melkbarkeit von 2,8 Kilo Milch pro Minute auf. Die fünf Jungkühe der Wertklasse 1 kosteten 2320 Euro im Mittel, wobei eine Raldi-Tochter aus dem Zuchtbetrieb von Alois Rehrl aus Seeleiten bei Weildorf und eine Mahango-Tochter von Hubert Hocheder aus Jechling bei Anger jeweils mit 2450 Euro die höchsten Preise erzielten.

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Den Spitzenpreis für Jungkühe mit 2650 Euro lieferte eine Wendlinger-Tochter vom Zuchtbetrieb Stefanie Lechner aus Steinhögl. Mit einer Milchleistung von 33,5 Kilo Milch und einer guten Melkbarkeit wurde sie zum Kauf angeboten. Eine Kreuzungskuh aus dem Betrieb Christian Niederbuchner wurde zum gleichen Preis verkauft. Mit einem Steigpreis von 2500 Euro wechselten eine Wave-Tochter von Johann Baumgartner aus Zellberg, Anger, und eine Maestro-Tochter aus dem Zuchtbetrieb von Georg Kellner, Heiligkreuz, den Besitzer.

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Beeindruckend war auch das Ergebnis vom Aufzüchter Anton Sichler aus Grassau, der alle fünf Jungkühe mit einem Steigpreis über 2000 Euro absetzte. Nur eine Jungkuh mit 22 Kilo Milch und 525 Kilo Lebendgewicht blieb mit ihrem Steigpreis unter 1500 Euro.

22 Zuchttiere blieben im eigenen Traunsteiner Zuchtgebiet. Die gleiche Zahl ersteigerten sich Käufer aus dem restlichen bayerischen Raum. Dies entspricht etwa 50 Prozent der verkauften Tiere. Weitere neue Jungkühe wurden im restlichen Bundesgebiet abgesetzt. Ein Stier, zwei Kühe und 29 Jungkühe gehen in die Niederlande.

Der nächste Kälbermarkt findet am Mittwoch, 2. Februar, statt. Der nächste Großviehmarkt ist am Donnerstag, 24. Februar. re

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