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Abmahnung: Etappen-Sieg für Redtube-Opfer Das Kölner Landgericht schwenkt im Fall der Massenabmahnungen wegen Porno-Schauens im Internet um.

Betroffene hatten Beschwerde gegen die Herausgabe ihrer Daten im Fall Redtube eingelegt. Diesen Beschwerden gab eine Zivilkammer des Gerichts nun statt, wie das Gericht mitteilte. Die Namen und Anschriften hätten nicht an die „The Archive AG“, die nach eigenen Angaben die Rechte an den Sexvideos hält, herausgegeben werden dürfen. Damit widersprachen die Richter ihrer eigenen früheren Entscheidung. Sie hatten die Deutsche Telekom Ende 2013 angewiesen, die Daten ihrer Kunden in dem Fall weiterzugeben. Bislang haben 110 Menschen Beschwerde gegen die Herausgabe ihrer Anschriften beantragt. Das Gericht hat nun in den ersten vier Fälle den Beschwerden stattgegeben. Das Signal: Wer Porno-Streams ansieht, verletzt nicht in relevantem Maß das Urheberrecht.

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