Was die Parteien für Familien planen

Ein Kinderspiel ist Familienpolitik nicht. Sie muss sich modernen Lebensrealitäten stellen und dennoch dem grundgesetzlich garantierten besonderen Schutz der Ehe entsprechen. fotolia
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Ein Kinderspiel ist Familienpolitik nicht. Sie muss sich modernen Lebensrealitäten stellen und dennoch dem grundgesetzlich garantierten besonderen Schutz der Ehe entsprechen. fotolia

Verbraucher vor der Wahl – Teil 3: Familienpolitik von peter weissenberg

München – Der Bundestagswahlkampf kommt in seine heiße Phase. Am 22. September wird gewählt. Doch viele Wähler sind noch unschlüssig. Welche Pläne haben die derzeit im Bundestag vertretenen Parteien, die den Normalverbraucher und sein Geld unmittelbar betreffen? Unsere Serie klopft die Parteiprogramme auf folgende Fragen ab: Altersvorsorge, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik, Familien- und Gesundheitspolitik, Steuern und Finanzen sowie das Thema Energie. Heute geht es um die Familien.

„Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.“ So weit die Vorgabe des Grundgesetzes. Was das für Ihre künftige Steuerlast bedeutet, welche Unterstützung Eltern erwarten können – und wer überhaupt zur Familie zählt – in diesen Fragen unterscheiden sich die Vorstellungen der Parteien erheblich. Hier in Kürze, was die Parteiprogramme zu den Bereichen Ehegattensplitting, Betreuungsgeld und Kindergeld hergeben.

Die unterschiedlichen Längen ergeben sich, weil sich nicht jede Partei zu jedem Punkt konkret äußert.

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