Niedrigere Kfz-Versicherung für 1,2 Millionen Bayern

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Berlin/München – In Bayern können mehr als eine Million Autofahrer auf niedrigere Beiträge bei Haftpflicht- und Kaskoversicherungen hoffen.

In gleich 19 Zulassungsbezirken gelten künftig niedrigere Regionalklassen, die bei der Kfz-Versicherung berücksichtigt werden, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag mitteilte. 1,2 Millionen Autofahrer sind in diesen Bezirken registriert.

Die Regionalklassen spiegeln die Schadenbilanz der in den jeweiligen Bezirken zugelassenen Autos wider. „Grundsätzlich gilt: Je besser die Schadenbilanz und damit die Einstufung in der Regionalklasse, desto günstiger wirkt es sich auf den Versicherungsbeitrag aus“, schreibt der GDV.

Für die Autofahrer in den bayerischen Großstädten wird sich allerdings wenig ändern. Unter anderem München, Nürnberg und Augsburg verharren bei der Haftpflichtversicherung wegen der hohen Schadenbilanz in der höchsten Regionalklasse Zwölf. Um jeweils eine Stufe verbesserten sich unter anderem die Bezirke Freising (Klasse 7), Garmisch-Partenkirchen (Klasse 9), die Stadt Rosenheim (Klasse 10), Starnberg (Klasse 11).

Das Berchtesgadener Land verbesserte sich gar um zwei Stufen und gehört nun zur Regionalklasse Sieben. Kronach gehört als einziger Zulassungsbezirk der niedrigsten Regionalklasse Eins an. Hier ist die Schadenbilanz am besten. Höhere Einstufungen ergeben sich für rund 700 000 Autofahrer in zwölf Bezirken. Unter anderem betrifft dies Autofahrer im Bezirk Erding (Klasse 9) und im Landkreis München (Klasse 11).

Unverändert blieben die Schadensbilanzen in den Zulassungsbezirken Bad-Tölz-Wolfratshausen (Klasse 10), Dachau (Klasse 10), Ebersberg (Klasse 9), Fürstenfeldbruck (Klasse 10), Landsberg am Lech (Klasse 9), Miesbach (Klasse 11), Moosburg (Klasse 9), Mühldorf (Klasse 10), Landkreis Rosenheim (Klasse 10), Traunstein (Klasse 10) und Weilheim-Schongau (Klasse 9). dpa

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