Nabucco-Projekt verliert Gas-Poker

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Im jahrelangen Pipeline-Poker um Gas aus Aserbaidschan muss die EU mit ihrem Lieblingsprojekt Nabucco eine schwere Niederlage einstecken. Nicht über die strategisch groß geplante Nabucco-Leitung, sondern über die kürzere Trans-Adria-Pipeline (TAP) soll Gas von 2019 an aus dem energiereichen Aserbaidschan am Kaspischen Meer nach Westeuropa strömen.

Das gab das aserbaidschanische Gaskonsortium Shah Deniz II unter Führung von BP bekannt. Die EU begrüßte ungeachtet ihres misslungenen Einsatzes für Nabucco, dass nun die Unabhängigkeit von russischem Gas erhöht werde. Dies sei ein „Türöffner“ für Gaslieferungen von der Kas-pi-Region in die EU, sagte

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

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