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Überblick

Corona-Bonus, Kinderzuschlag, CO2-Steuer: Was sich 2022 für Ihren Geldbeutel ändert

Mehrere Geldscheine stellen die Jahreszahl 2022 dar.
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Mit dem Jahreswechsel stehen auch in Sachen Finanzen wieder ein paar wichtige Neuerungen an.
  • Patricia Huber
    VonPatricia Huber
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Ob Mindestlohn, Kinder-Zuschlag oder Grundfreibetrag: Mit dem Jahreswechsel kommen zahlreiche Änderungen für Verbraucher. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick.  

München - Im Jahr 2022 treten zahlreiche Neuerungen und Gesetzesänderungen in Kraft, viele davon wirken sich auch auf die Geldbeutel der Deutschen aus - sowohl positiv als auch negativ. Während etwa Mindestlohn-Bezieher Grund zur Freude haben, dürften sich Autofahrer ärgern.

Mindestlohn steigt 2022 zweimal

Der gesetzliche Mindestlohn steigt ab dem 1. Januar 2022 von 9,60 Euro auf 9,82 Euro pro Stunde. Das ist erst einmal nicht so viel, aber zum 1. Juli 2022 steigt er erneut auf 10,45 Euro. Mit der Ampel-Koalition soll dann sogar noch eine deutliche Erhöhung kommen. Im Koalitionsvertrag haben SPD, Grüne und FDP zwölf Euro festgelegt.

Corona-Bonus noch bis Ende März möglich

Außerdem gibt es einen weiteren Steuervorteil. Denn Arbeitgeber können noch bis zum 31. März einen steuerfreien Corona-Bonus* an ihre Mitarbeiter auszahlen. Die Grenze liegt jedoch bei 1.500 Euro. Wenn also bereits 2021 ein solcher Bonus gezahlt wurde, dürfen summiert die 1.500 Euro nicht überschritten werden.

Deutsche Post: Briefporto wird teurer

Auch bei der Deutschen Post* erwartet die Verbraucher wieder eine Änderung. Zum Jahreswechsel werden Briefe und Postkarten teurer. Ein Standardbrief soll dann 85 Cent kosten und eine Postkarte 70 Cent. Der Brief lag zuvor bei 80 Cent und die Postkarte bei 60 Cent. Die neuen Briefmarken gibt es bereits seit Anfang Dezember zu kaufen, die alten bleiben jedoch weiterhin gültig, müssen aber mit Zusatzmarken frankiert werden, sodass die Summe am Ende stimmt. Die neuen Preise sollen vorerst bis 2024 gelten.

Steuer: Grundfreibetrag steigt

Für alle anderen, die mehr als den Mindestlohn erhalten, gibt es aber auch gute Nachrichten. Denn der Grundfreibetrag steigt im Jahr 2022 auf 9.948 Euro. 2021 lag er noch bei 9.744 Euro. Erst ab diesem Freibetrag muss dann Einkommenssteuer gezahlt werden.

Kinderzuschlag: Mehr Geld für einkommensschwache Familien

Einkommensschwache Familien dürfen sich 2022 über etwas mehr Geld freuen. Denn der Kinderzuschlag, der zusätzlich zum Kindergeld gezahlt wird, steigt von 205 Euro auf 209 Euro pro Monat, pro Kind.

Energiepreise steigen: CO2-Steuer wird erhöht

Aber auch schlechte Neuigkeiten warten im neuen Jahr – vor allem für Autofahrer. Denn die CO2-Steuer steigt von 25 Euro auf 30 Euro pro Tonne CO2. Das bedeutet für Verbraucher höhere Heizöl-, Diesel- und Benzinpreise. An der Tankstelle könnte das Schätzungen zufolge um die 1,5 Cent pro Liter mehr bedeuten.

EEG-Umlage sinkt, doch die Strompreise bleiben hoch

Im Gegensatz zur CO2-Steuer soll die EEG-Umlage um 43 Prozent sinken. Diese Umlage sollte den Ausbau erneuerbarer Energien fördern. Jeder Endverbraucher muss diese an seinen Stromverbraucher zahlen, der sie dann an den Netzbetreiber weiterleitet. Im Januar 2022 wird die EEG-Umlage von 6,5 Cent pro Kilowattstunde auf 3,723 Cent pro Kilowattstunde gesenkt. Das ist der niedrigste Stand seit zehn Jahren. Niedrigere Strompreise dürfen Kunden aber trotzdem nicht erwarten, da die Beschaffungskosten der Stromversorger gestiegen sind, erklärt das Vergleichsportal Verivox.

Pfandpflicht künftig auch für Säfte

Auch im Supermarkt gibt es ab dem 1. Januar eine wichtige Änderung: Die Pfandpflicht wird ausgeweitet. Waren bisher Säfte in Plastikflaschen noch davon befreit, müssen auch dafür dann 25 Cent Pfand bezahlt werden. Alle Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff und auch Dosen sind also dann betroffen – unabhängig vom Inhalt. (ph) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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