Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Kurzschluss und Feuer drohen

Mercedes: Schon wieder Rückruf wegen Brandgefahr - Diesmal sind E-Autos und Hybride betroffen

Während Mercedes seine Kunden über ein Problem bei Dieselmodellen aufklärt, muss bereits der nächste Rückruf in die Wege geleitet werden. Diesmal sind Autos mit Elektromotor betroffen.

Stuttgart - Anfang Januar wurde bekannt, dass Mercedes einen Rückruf in die Wege leiten muss. Der Grund besteht darin, dass mehrere Hunderttausend Modelle mit Dieselmotor Gefahr laufen, dass sie schlimmstenfalls plötzlich in Brand geraten. Grund dafür sei ein fehlerhaftes Bauteil, das getauscht werden müsse.

Diese Aktion ist noch nicht verhallt, da macht bereits der nächste Mercedes-Rückruf die Runde - und diesmal geht es um Fahrzeuge mit moderner Antriebstechnologie*. Bei mehreren Modellreihen der Daimler-Tochter wurde ein Mangel festgestellt, welcher Eigentümer ebenfalls vor große Probleme stellen kann: Es geht um fehlerhafte Ladekabel, welche Energie in die stromernden Autos befördern. Neben einer möglichen Brandgefahr bestehe für die Halter auch das Risiko, einen Stromschlag zu erleiden, aufgrund eines Kurzschlusses.

Mercedes-Rückruf wegen defekter Ladekabel - E-Flaggschiff und mehrere PHEV-Modelle

Von der nun bekanntgewordenen Rückruf-Aktion sind jedoch deutlich weniger Fahrzeuge betroffen: Weltweit handele es sich um 1788 Exemplare, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) schildert. Speziell in Deutschland seien 664 Modelle gefährdet. Und um welche Baureihen geht es? Mit dem Mercedes EQS ist das neue Elektro-Flaggschiff der Premiummarke betroffen.

Darüber hinaus sind auch Plug-in-Hybriden von Mercedes in die Serviceaktion involviert: Dabei handelt es sich um die PHEV-Varianten der Mercedes C-Klasse, S-Klasse sowie dem GLC. Der Produktionszeitraum von Autos mit potenziell fehlerhaften Ladekabeln wird mit 2020 und 2021 angegeben. Wie üblich, werden Mercedes-Kunden schriftlich über das Problem informiert und gebeten, zum Check-in die Werkstatt ihres Vertrauens zu fahren. Hierbei erfolgt dann eventuell ein Austausch.

Mercedes EQS: Die Elektro-Limousine und Hybrid-Modelle sind von einem Rückruf betroffen (Symbolbild).

Mercedes-Problem mit fehlerhaften Ladekabeln - Rückruf-Aktionen häufen sich

Welche Typen von Ladekabel bei Mercedes betroffen sind, dazu gibt es offiziell keine genauere Angabe. Zuletzt haben sich die Rückrufe im Hause Mercedes* jedoch spürbar gehäuft, wie Auto, Motor und Sport schildert: Demnach hätten alleine seit November 2021 insgesamt neun Meldungen stattgefunden, bei denen verschiedene Baureihen von diversen Komplikationen betroffen waren.

Derweil soll Deutschland auf E-Autos umrüsten, dafür braucht es viele Ladepunkte. Der Ausbau geht voran, aber auch schnell genug? Sehen Sie hier, wie weit Ihre Region beim Umstieg ist. *Merkur.de ist Teil von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © ITAR-TASS/Imago

Mehr zum Thema

Kommentare