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Tarif-Streit

Eurowings-Streik am Donnerstag: Gewerkschaft Cockpit ruft zu Arbeitsniederlegung auf

  • Christina Denk
    VonChristina Denk
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Die Piloten der Lufthansa-Tochter wollen am Donnerstag die Arbeit niederlegen. Einen ganzen Tag soll gestreikt werden. Wie viele Flüge ausfallen, ist noch unklar.

Frankfurt – Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat im Streit über die Arbeitsbedingungen bei Eurowings zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Die Piloten der Lufthansa-Tochter sollen am Donnerstag von 0.00 bis 23.59 Uhr die Arbeit niederlegen, so die Deutsche Presseagentur.

Streik bei Lufthansa-Tochter Eurowings: Tarif-Verhandlungen gescheitert – „Zehn Verhandlungsrunden“

Die Verhandlungen über den Manteltarifvertrag bei Eurowings seien gescheitert, teilte die VC am Dienstag mit. „Zehn Verhandlungsrunden, davon zwei nach dem eindeutigen Signal der Urabstimmung, haben zu keiner nennenswerten Annäherung geführt.“ Eine zentrale Forderung sei die Entlastung der Mitarbeiter beispielsweise durch eine Verringerung der maximalen Flugdienstzeiten sowie die Erhöhung der Ruhezeiten gewesen. Seit 2015 habe es hier keine Anpassungen gegeben.

Eurowings-Piloten wollen am Donnerstag (6. Oktober) streiken (Archivbild).

Die Arbeitsbelastung sei erheblich gestiegen, erklärte die Gewerkschaft. „Der Arbeitgeber schöpft regelmäßig die Einsatzzeit der Kolleginnen und Kollegen bis zum zulässigen Maximum aus, das kann kein Dauerzustand sein“, zitiert die Tagesschau. Man bedaure die Einschränkungen für Fluggäste. Bereits Anfang September hatten die Piloten des Mutterkonzerns Lufthansa gestreikt. Zahlreiche Flugausfälle drohten. Kurz vor Beginn des zweiten Streiktages kam es jedoch zur Einigung mit Lufthansa.

Streik bei Lufthansa-Tochter Eurowings: Welche Einschränkungen erwarten Fluggäste?

Eurowings besitzt 75 Flugzeuge. Eurowings Discovery ist nicht von dem Streik betroffen, so Tagesschau. Wie viele Flüge im Zuge des Streiks ausfallen, sei allerdings noch nicht klar. Dies hänge davon ab, wie viele Ersatzverbindungen organisiert werden können.

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Die Skyline immer im Blick: Der Flughafen Frankfurt liegt rund zwölf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.
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„Wir sind offen für Gespräche“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarif der Vereinigung Cockpit. Aber es reiche nicht, „am Verhandlungstisch zu sitzen, man muss auch Lösungswillen mitbringen und Gegenforderungen nicht als Angebot präsentieren.“ Fluggäste der gestrichenen Flüge können bestimmte Rechte geltend machen. Wann man Anspruch auf Entschädigung hat, wurde zum Lufthansa-Streik erklärt. (chd/dpa)

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Rubriklistenbild: © Thomas Banneyer/dpa

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