K+S-Aktien brechen ein

dÜNGEMITTEL Kassel – Sorgen der Anleger vor sinkenden Kali-Preisen haben Aktien des Düngemittelherstellers K+S am Dienstag dramatisch abstürzen lassen.

Der Kurs des im Dax gelisteten Papiers brach zeitweise um mehr als ein Viertel auf 19,40 Euro ein. Das war der tiefste Stand seit März 2007, am Nachmittag lag das Minus bei etwa 20 Prozent. Ein solcher Kurssturz ist im Dax selten.

Grund dafür war eine Meldung aus Russland: Der Kali-Gigant Uralkali hatte den Austritt aus einer Vertriebsorganisation mit der weißrussischen Belaruskali bekanntgegeben. Der K+S-Konkurrent will seine Produkte künftig über eine eigene Organisation vermarkten. Branchenkennern zufolge dürfte sich damit der Wettbewerb in der Branche erhöhen und somit der Druck auf die Preise steigen. Der Kalipreis hatte sich zuletzt auf niedrigem Niveau bei rund 400 US-Dollar pro Tonne stabilisiert. Ein Uralkali-Sprecher sagte, der Preis könnte bis Ende 2013 auf unter 300 US-Dollar je Tonne sinken.

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