Kein Recht auf Arbeit

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Luxemburg – Hat ein Arbeitnehmer das Rentenalter erreicht, kann er in Absprache mit dem Arbeitgeber befristet weiter beschäftigt werden, hat aber keinen Anspruch auf einen unbefristeten Vertrag.

Dies sei keine Benachteiligung und verstößt nicht gegen das Verbot der Altersdiskriminierung, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH). Demnach können Angestellte, die in solch einem Fall eine befristete Weiterbeschäftigung erreichen, keine unbefristete verlangen (Az. C-46/17).

Im Ausgangsfall war der Kläger in Bremen als Lehrer angestellt. Kurz vor Erreichen des Rentenalters vereinbarte er, weiter beschäftigt zu werden. Bremen verlängerte den Vertrag aber nur befristet. Der Lehrer klagte daraufhin.

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