Jobmaschine läuft weiter auf Hochtouren

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Nürnberg – Die deutsche Wirtschaft bleibt Jobmaschine.

Entsprechend groß ist nach Erkenntnissen von Bundesagentur für Arbeit (BA) und Konjunkturexperten derzeit die Zahl der unbesetzten Jobs. Diese habe im Januar nur knapp unter dem bisherigen Rekordniveau vom Dezember 2017 gelegen, teilte die Bundesagentur am Dienstag in Nürnberg mit. Ihr monatlich ermittelter Stellenindex BA-X lag mit 253 Zählern nur einen Punkt unter dem Vormonatsniveau, aber deutlich über dem Wert vom Januar 2017.

Das Münchner Ifo-Institut teilt diese Einschätzung: „Die deutschen Unternehmen suchen immer mehr Personal, die Hausse auf dem deutschen Arbeitsmarkt geht weiter“, fassten die Wirtschaftsforscher das Ergebnis einer Unternehmerbefragung zusammen. Entsprechend stieg das Ifo-Beschäftigungsbarometer im Januar auf einen Rekord von 113,8 Punkten – nach 113,6 im Dezember. Vor allem der Handel, das Baugewerbe und Anbieter qualifizierter Dienstleistungen wollten die Suche nach neuen Mitarbeitern weiter intensivieren, teilte das Institut mit.

Lediglich in der Industrie hat sich nach Ifo-Erkenntnissen der Trend etwas abgeschwächt: „Nach zuletzt sieben Anstiegen in Folge gab das Barometer in der Industrie deutlich nach“, heißt es in einer Mitteilung. Trotzdem bleibe die Einstellungsbereitschaft weiter „expansiv ausgerichtet“, nur werde die Beschäftigung etwas langsamer wachsen als zuvor. In ausgesprochen guter Verfassung präsentiert sich der deutsche Arbeitsmarkt auch im Januar, auch wenn die winterliche Witterung die Arbeitslosenzahl alljährlich ansteigen lasse. Die offiziellen Arbeitslosenzahlen werden heute veröffentlicht.  dpa

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