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Konsequenz aus Griechenland-Krise

IWF erleichtert Kreditvergabe an Krisenländer

Logo des Internationalen Währungsfonds (IWF) an dessen Hauptsitz in Washington. Foto: Jim Lo Scalzo
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Logo des Internationalen Währungsfonds (IWF) an dessen Hauptsitz in Washington.

Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) lockert seine Regeln für die Vergabe von Rettungskrediten an hoch verschuldete Länder wie Griechenland.

So will der IWF nicht mehr wie bisher eine Restrukturierung der Schulden als Voraussetzung für die Gewährung von Hilfsgeldern erzwingen, wie es in einer Mitteilung am Wochenende hieß. Stattdessen können künftig auch die Laufzeiten für kurzfristige Schulden verlängert werden, wenn das Land während des Programms auch Gelder von anderen Gläubiger - öffentliche oder auch private - erhält. Der IWF verspricht sich von einer größeren Flexibilität eine erfolgreichere Krisenbekämpfung.

Die neuen Regeln sind nicht direkt auf Griechenlands derzeitige Bedürfnisse zugeschnitten, sie wurden nach Angaben des Währungsfonds im Laufe der vergangenen vier Jahre entwickelt. Sie sind eine Konsequenz aus den «Mängeln» beim Rettungsversuch für Griechenland im Jahr 2010, die sich dem IWF zufolge im Laufe der Zeit herausgestellt haben.

Die neuen Regeln könnten auch Auswirkungen auf die laufenden Verhandlungen internationaler Gläubiger über weitere Hilfskredite mit dem pleitebedrohten Land haben. Im Sommer 2015 war nach schwierigen Verhandlungen ein drittes Kreditpaket von 86 Milliarden Euro im Zeitraum von drei Jahren geschnürt worden. Griechenland kann nur auf neue Hilfskredite hoffen, wenn das Parlament weitere Maßnahmen wie Steuererhöhungen und Rentenkürzungen beschlossen hat.

dpa

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