Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


IG Metall gegen Billig-Lohngruppe im Flächentarif

Die IG Metall möchte keine Billiglohngruppe im Flächentarifvertrag. Foto: Jens Wolf
+
Die IG Metall möchte keine Billiglohngruppe im Flächentarifvertrag. Foto: Jens Wolf

Düsseldorf/Frankfurt (dpa) - Die IG Metall hat sich gegen eine Billig-Lohngruppe im Flächentarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie ausgesprochen.

Das bestehende Entgeltsystem bilde die Produktivität, die Prozess-Stabilität und die Qualität der Branchen ab, erklärte der Leiter des IG-Metall-Bezirks Nordrhein-Westfalen, Knut Giesler, in Düsseldorf.

Zuvor hatte der Präsident des Arbeitgeberverbands Metall NRW, Arndt Kirchhoff, in der «Rheinischen Post» den aus seiner Sicht zu hohen Einstiegslohn beklagt: «In unserer niedrigsten Tarifgruppe verdienen Ungelernte bereits mehr als 14,50 Euro die Stunde.»

Wenn hierzulande weiterhin einfache Arbeit angeboten werden solle, müsse dies auch bezahlbar sein. Das habe nichts mit prekärer Beschäftigung zu tun, sagte Kirchhoff. «Aber der Abstand zum Mindestlohn darf nicht sechs Euro betragen.»

Auch ihm sei die Differenz zwischen Mindestlohn und Tarifentgelt zu hoch, meinte Giesler. Er ziehe daraus aber eine ganz andere Schlussfolgerung: «Wir müssen den Mindestlohn anheben.» Er sehe eher in den oberen Gehaltsgruppen Handlungsbedarf für Erhöhungen, weil die Arbeit im Zeichen der Digitalisierung zunehmend komplexer und herausfordernder werde.

Kommentare