Wo das Hackfleisch herkommt

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Ab 1. April 2015 muss auf Fleisch die Herkunft der Tiere zu finden sein.

Das schreibt die neue Lebensmittelinformationsverordnung vor.

Rind: Bei Rinderhackfleisch muss seit dem Jahr 2000 das Land der Herkunft, Schlachtung und Herstellung auf der Verpackung stehen. Bei gemischtem Hack sind die Angaben erst ab einem Rindanteil von 50 Prozent Pflicht. Diese Regelung gilt in Europa seit der BSE-Krise.

Schwein: Auf reinem Schweinefleisch muss ab 1. April stehen, in welchem Land die Tiere aufgezogen und geschlachtet wurden. Bei Hackfleisch muss lediglich angegeben sein, ob das in oder außerhalb der EU stattgefunden hat. Stammt das Fleisch von Schweinen aus EU- und Nicht-EU-Ländern, ist sogar die wenig aufschlussreiche Angabe „Aufgezogen und geschlachtet in und außerhalb der EU“ zulässig. Die Ursprungsangabe ist bei Schwein auch nur dann Pflicht, wenn es den größeren Teil des gemischten Hacks ausmacht.

Pferd: Fertigprodukte wie die Tiefkühllasagne, in der 2013 Pferdefleisch entdeckt wurde, brauchen weiterhin keine Herkunftskennzeichnung.

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