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Mit einer Ladung von Hamburg nach Wien

1000 Kilometer Reichweite: General Motors verspricht Super-Akku für E-Autos

Die General Motors Zentrale im Renaissance Center in Detroit
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General Motors will Akkus bauen, die für eine Reichweite von bis zu 1000 Kilometern sorgen
  • Markus Hofstetter
    VonMarkus Hofstetter
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General Motor will Akkus mit einer wesentlich höheren Energiedichte als heutige Batterien entwickeln. Damit soll ein Elektroauto fast 1000 Kilometer weit kommen.

Detroit - Es gleicht der Suche nach dem Stein der Weisen. Elektroautos* benötigen Akkus, die bei wenig Gewicht und Volumen sehr leistungsstark sind, über eine hohe Leistungsabgabe verfügen und schnell wiederaufladbar sind. Eine Rolle spielt auch, dass sie bei Unfällen vor Beschädigungen geschützt sind. Und natürlich dürfen die Akkus nicht zu viel kosten.

General Motors will neue Akkus entwickeln: Energiedichte von bis zu 1200 Wattstunden pro Liter

Doch während der Stein der Weisen, der angeblich unedle Metalle in Gold verwandelt, wahrscheinlich nie gefunden werden wird, scheint General Motors bei Akkus mit den genannten Eigenschaften Fortschritte zu erzielen. Der US-Autobauer kündigte an, eine Akku mit einer Reichweite von bis zu 1000 Kilometern bauen zu wollen. Das entspräche fast genau der Strecke von Hamburg nach Wien.

Der neue Akku soll im Wallace Battery Cell Innovation Center entwickelt werden, das sich derzeit in Warren im US-Bundesstaat Michigan in Bau befindet. Die Batterien sollen eine Energiedichte von 600 bis 1200 Wattstunden pro Liter Volumen haben. Das wäre eine Verdoppelung bis Vervierfachung der Energiedichte heutiger Batterien, die auf einen Wert von rund 300 Wattstunden pro Liter kommen. Angewendet auf einen VW ID.4 mit einem 77 kWh-Akku würde der Energieträger von General Motors nur rund 65 Liter Volumen einnehmen. Bei einer Energiedichte von 300 Wattstunden hat der Akku ein Volumen von rund 260 Litern.

General Motors will neue Akkus entwickeln: Batteriezellen sollen ein Meter breit sein

Das Innovation Center wird „eines der ersten in Nordamerika sein, das großformatige Prototyp-Zellen verwenden kann, die bis zu einem Meter breit oder sogar noch breiter sind“, sagt Ken Morris, als Vizepräsident bei General Motors für Elektroautos verantwortlich. „Und das bedeutet, dass man sehr einfach ein Fahrzeug bauen kann, das mit einer einzigen Ladung 500 oder 600 Meilen schafft.“

General Motors wäre damit nicht der erste Autobauer, dessen Stromer bis 1000 Kilometer schaffen. Der chinesische Hersteller Nio hat für sein Modell ET7 mit einem 150 kWh-Akkupack eine Reichweite von über 1000 Kilometern ankündigt. Allerdings soll die Batterie nur über eine Energiedichte von 360 Wattstunden pro Kilogramm verfügen. Entsprechend groß fällt der Energieträger aus.

Auch Tesla erhält in Bälde einen neuen Energiespeicher, der den Druck auf BMW, VW und Co. erhöht. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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