So funktioniert der Informationsaustausch

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Ende Oktober 2014 hatten mehrere Länder in Berlin ein internationales Abkommen über den automatischen Informationsaustausch in Steuersachen unterzeichnet.

Am 30. September 2017 beginnen damit Deutschland und 49 weitere Länder sowie Gebiete, ab September 2018 wollen insgesamt 102 mitziehen.

Durch den jährlichen automatischen Austausch von Steuerinformationen werde es für Finanzbehörden einfacher, Informationen aus dem Ausland zu erhalten, heißt es im Bundesfinanzministerium in Berlin. Steuerbetrüger hätten es schwerer, Einkommensquellen vor dem Fiskus zu verbergen.

Heimische Banken melden künftig automatisch ihrer Behörde – in Deutschland dem Bundeszentralamt für Steuern – Konten von Ausländern und damit verbundene Finanzdaten wie: Zinsen, Dividenden, Einnahmen aus bestimmten Versicherungsverträgen, Guthaben auf Konten sowie Erlöse aus der Veräußerung von Finanzvermögen.

Diese Daten sind laut Bundesfinanzministerium vertraulich, ausgetauschte Informationen könnten nur von den Finanzbehörden benutzt werden. Die Behörden der Länder tauschen dann weltweit über ein Netzwerk elektronisch die Finanzkontendaten untereinander aus.  dpa

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