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Friseurbranche macht dickes Umsatzplus

Wer schön sein will, muss kräftig zahlen

Die Models Lilian (l-r), Kai, Ulrike, und Ronja präsentieren auf der Friseur-Messe Top Hair Frisuren für das Frühjahr und den Sommer 2016. Foto: Federico Gambarini
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Die Models Lilian (l-r), Kai, Ulrike, und Ronja präsentieren auf der Friseur-Messe Top Hair Frisuren für das Frühjahr und den Sommer 2016.

Düsseldorf - Die rund 80 000 deutschen Friseursalons haben im vergangenen Jahr von der steigenden Bereitschaft vieler Kunden profitiert, für Schönheit und Körperpflege tiefer in die Tasche zu greifen.

Nach Berechnungen des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks konnte sich die Branche 2015 über ein Umsatzplus von rund 200 Millionen Euro auf etwa 6,2 Milliarden Euro freuen. Zur größten deutschen Friseur-Messe Top Hair erwarten die Veranstalter am kommenden Wochenende (4. bis 6. März 2016) in Düsseldorf etwa 30 000 Fachbesucher.

Vor allem bei Frauen seien zunehmend neben dem Schnitt auch Haarfärbungen gefragt, berichtete die Branchenexpertin und Chefredakteurin der Zeitschrift «Top Hair», Rebecca Kandler, am Montag. Bei Männern seien dagegen derzeit exakte Haarschnitte im Trend, die häufiger nachgeschnitten werden müssten. Nach Jahren mit ständig wachsenden Salonzahlen sei der Trend zu immer mehr Neueröffnungen in Deutschland dagegen gestoppt.

Die meisten Friseur- und Kosmetiksalons gibt es weiterhin in Düsseldorf, dort kommen 196 Geschäfte auf 100 000 Einwohner. Der Durchschnitt liegt deutschlandweit bei 160 Instituten und Salons. Mit nur 110 Beauty-Dienstleistern je 100 000 Einwohnern rangiert die Bundeshauptstadt Berlin dagegen weit abgeschlagen hinter der NRW-Metropole. Auch Köln (149), Frankfurt (138) und Hamburg (135) müssen sich mit hinteren Rängen zufriedengeben.

Hoffnungsträger der Branche seien die männlichen Kunden, die sich zunehmend etwa in spezialisierten «Barber Shops» den Bart stutzen lassen könnten, berichtete Kandler. Gefragt seien auch spezialisierte Salons etwa für blonde Haare.

Messe Top Hair

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