Die folgen des skandals

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Affäre kostet Siemens 2,5 Milliarden Euro Der Siemens-Bestechungsskandal gilt als einer der größten Schmiergeldskandale der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

Heute hat Siemens als Unternehmen von Prozessen gegen Manager wie Uriel Sharef nichts mehr zu befürchten. Der Konzern hat sich mit der Justiz rund um den Globus bereits geeinigt und dafür rund 1,2 Milliarden Euro berappt. Inklusive Anwaltskosten und Steuernachzahlungen hat die Affäre rund 2,5 Milliarden Euro gekostet. Nachgewiesen wurde, dass etwa 1,3 Milliarden Euro in schwarzen Kassen versteckt wurden. Der auf 18 Verhandlungstage angesetzte Prozess gegen Sharef dürfte zumindest auf deutschem Boden das letzte Verfahren gegen einen hochrangigen Ex-Siemensianer sein. In Ländern wie Griechenland könnte es noch zu Prozessen kommen. Dort ist auch der ehemalige „Mister Siemens“ Heinrich von Pierer noch nicht aus dem Schneider. In puncto Schadenersatz hat sich Siemens mit allen Managern außer dem Ex-Finanzchef Heinz-Joachim Neubürger geeinigt.  tmh

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Kommentare