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Energiepreise sind schuld

Euro-Inflation steigt auf höchsten Stand seit Mitte 2014

Der Preisauftrieb von Nahrungsmitteln schwächte sich unterdessen etwas ab. Foto: Armin Weigel
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Der Preisauftrieb von Nahrungsmitteln schwächte sich unterdessen etwas ab. Foto: Armin Weigel

Luxemburg (dpa) - Die Inflation im Euroraum hat im Oktober von niedrigem Niveau aus angezogen. Dies teilte das Statistikamt Eurostat mit.

Danach lagen die Verbraucherpreise 0,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das ist die höchste Rate seit Juni 2014. Im September hatte die Teuerung 0,4 Prozent betragen. Bankvolkswirte hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet.

Ausschlaggebend für die etwas höhere Teuerung war die Entwicklung der Energiepreise. Diese sind im Jahresvergleich zwar weiterhin rückläufig, allerdings fällt der Rückgang deutlich moderater aus als noch in den Vormonaten.

Im Oktober betrug der Rückgang zum Vorjahresmonat 0,9 Prozent, nach Raten von minus 3,0 Prozent im September und minus 5,6 Prozent im August. Der Preisauftrieb von Nahrungsmitteln schwächte sich unterdessen etwas ab. Industriegüter verteuerten sich kaum, Dienstleistungen waren 1,1 Prozent teurer.

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hatte sich zuletzt unzufrieden mit der Entwicklung der Kerninflation gezeigt. Die EZB hat ein Ziel von knapp zwei Prozent. Wegen des schwachen allgemeinen Preisauftriebs, der zeitweise sogar ins Minus gerutscht war, hat die EZB ihre Geldpolitik massiv gelockert - ein Vorgehen, das vor allem in Deutschland auf Kritik stößt.

Langfristig niedrige oder gar sinkende Preise gelten als Risiko für die Konjunktur: Unternehmen und Verbraucher könnten Investitionen aufschieben, weil sie erwarten, dass es noch billiger wird.

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