Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Entnahme aus dem Betriebsvermögen

leser fragen – experten antowrten . Martin E.: „Ich möchte meiner Tochter als weichender Erbin ein Baugrundstück schenken.

Der Wert liegt bei rund 300 Euro pro Quadratmeter (rund 900 Quadratmeter). Da ich einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb habe, den der Sohn bekommen soll, wurde mir gesagt, dass da Einkommensteuer anfällt. Wie berechnet sich die Steuer? Und gibt es eine Möglichkeit, die Steuer zu sparen?“

Dieses Baugrundstück ist im Regelfall als steuerliches Betriebsvermögen des landwirtschaftlichen Betriebs einzustufen. Deshalb führt die Übertragung zur Entnahme aus dem Betriebsvermögen und zur sogenannten Aufdeckung der stillen Reserven. Als Entnahmewert ist dabei der Verkehrswert des Grundstücks anzusetzen. Dieser wird um einen pauschalen Buchwert von rund zwei Euro je Quadratmeter gemindert, sodass nahezu der gesamte Verkehrswert als Entnahmegewinn zu versteuern ist. Bei einer durchschnittlichen Steuerbelastung von 25 bis 40 Prozent kann sich daraus eine ganz erhebliche Steuerbelastung ergeben. In der Vergangenheit gab es zwar einen Freibetrag zur Abfindung weichender Erben. Doch ist dieser seit dem Jahr 2005 nicht mehr anwendbar. Die Besteuerung könnte jedoch vermieden werden, wenn die Tochter als weichende Erbin lediglich ein Erbbaurecht auf diesem Grundstück erhält. In diesem Fall verbleibt das Grundstück weiterhin im landwirtschaftlichen Betriebsvermögen des Eigentümers. Das gilt auch dann, wenn der zu zahlende Erbbauzins erheblich weniger beträgt als der ortsübliche Erbbauzins. Er muss jedoch mindestens zehn Prozent der ortsüblichen Erbpacht betragen.

Fragen

richten Sie bitte an die Redaktion Geld & Markt, Hafnerstraße 5–13, 83022 Rosenheim oder per E-Mail an wirtschaft@ovb.net