Einwanderung von Rumänen und Bulgaren

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Mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit steigt seit Januar die Zahl der Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien. Nachdem bis April bereits rund 40 000 Menschen aus diesen Ländern nach Deutschland kamen, rechnen Arbeitsmarktforscher, dass die Zahl bis zum Ende des Jahres bei 120 000 bis 160 000 liegen wird.

Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote von Bulgaren und Rumänen in Deutschland liegt bei 10,5 Prozent (März 2014/Berechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung). Zum Vergleich: Die Quote unter Deutschen liegt bei 8,4 Prozent, die der ausländischen Bevölkerung insgesamt bei 15,8. (Die Arbeitslosenquoten des IAB fallen höher aus als die offiziellen Quoten der BA, weil sie auf Basis abhängig Beschäftigter berechnet wurden.)

Sozialleistungen: 12,2 Prozent der Bulgaren und Rumänen in Deutschland beziehen laut IAB Hartz IV (SGB-II-Leistungen). Zum Vergleich: Insgesamt sind 7,5 Prozent der Bevölkerung Hartz-IV-Bezieher, unter den Ausländern sind es 16 Prozent (Februar 2014). Der Anteil der Kindergeldberechtigten liegt unter den Bulgaren und Rumänen dagegen lediglich bei 9,1 Prozent – wenig im Vergleich zur Bevölkerung insgesamt (10,7 Prozent) und der Gruppe der Ausländer (14,8 Prozent/Dezember 2013).

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