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Dachfonds für die Altersvorsorge?

leser fragen – experten antworten . Brigitte W.: „Im März 2013 habe ich auf Empfehlung meines Bankberaters 25 000 Euro in den Dachfonds ,DB Best Allokation’ investiert.

Ich bin 62 Jahre alt und plane Mitte 2017 in Rente zu gehen; dann soll der Fonds ein kleines Polster sein. Ist es sinnvoll weiter investiert zu bleiben oder gibt es bessere Alternativen?“

Der „DB Best Allocation – Wachstum“ ist ein Dachfonds, der in ETFs (Indexfonds) investiert. Dachfonds sind durch die zwei Kostenebenen (1. Ebene Dachfonds, 2. Ebene Zielfonds) grundsätzlich teurer als „einfache“ Fonds. ETFs haben jedoch geringere jährliche Gebühren, so dass das Kostenargument nicht so schwer wiegt, wie bei Dachfonds, die wiederum in gemanagte Fonds investieren. Der Fonds ist erst seit knapp drei Jahren am Markt, so dass eine Beurteilung aufgrund der Vergangenheit schwierig ist. Auffallend ist, dass er offensichtlich bislang keinen Mehrwert gegenüber einem Mischfonds oder anderen Dachfonds dieser Risikokategorie gebracht hat. Sie schreiben, dass der Fonds jetzt Ihr Polster für den Ruhestand darstellen soll. Eine Notfallreserve oder auch ein Polster für mittelfristige Verfügbarkeit sollte in schwankungsarmen Anlagen liegen – hier eignen sich Tages- und Festgelder (eventuell unterschiedlicher Laufzeit).

Eventuell kann ein kleiner Teil in einem Fonds verbleiben – entweder in dem vorhandenen oder einem sehr guten gemanagten Mischfonds. Sie könnten auch auf einen „einfachen“ Aktien-ETF zurückgreifen. Entscheiden Sie sich für einen ETF, dann sollte diese Position noch geringer sein, als die Höhe, die Sie für den Mischfonds wählen würden, da das Risiko (aber natürlich auch die Chance) entsprechend höher ist.

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